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25000 Euro für das Literaturhaus in Klütz

Klütz 25000 Euro für das Literaturhaus in Klütz

Geld der Ostdeutschen Sparkassenstiftung wird für einen modernen Audioguide benutzt

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Anja-Franziska Scharsich, Barbara Stierand, Guntram Jung und Manuel Krastel (v. l.) nach der Übergabe der Fördermittel.

Quelle: Malte Behnk

Klütz. /Wismar. Das Literaturhaus „Uwe Johnson“ in Klütz wird moderner. Auf Initiative des Fördervereins des Literaturhauses hat die Ostdeutsche Sparkassenstiftung der Einrichtung jetzt eine Förderung von 25000 Euro überreicht. Von dem Geld soll unter anderem ein Audioguide für die Ausstellung über den Schriftsteller Uwe Johnson angeschafft werden.

Zahlen zum Literaturhaus

Seit der Eröffnung 2006 kamen etwa 143000 Besucher ins Literaturhaus, darunter auch Angela Merkel.

Rund 250 Schriftsteller , Wissenschaftler, Schauspieler und Musiker waren mit Vorträgen oder literarischen Programmen zu Gast im Literaturhaus.

„Ich werde natürlich weiterhin Führungen anbieten, aber mit so einem Audioguide haben Besucher die Möglichkeit, individuell durch die Ausstellung zu gehen und viele Informationen zu bekommen, die über die erklärenden Texte auf den Tafeln hinaus gehen“, sagt Anja-Franziska Scharsich, Leiterin des Literaturhauses. So sollen mit dem Audioguide viel mehr Zitate des Schriftstellers und auch Briefwechsel zu hören sein. „So ein technisches Angebot gehört für mich zu einer modernen Ausstellung“, sagt Scharsich, die mit ihrem Team in diesem Jahr das zehnjährige Bestehen des Literaturhauses feiert.

Anja-Franziska Scharsich wird nun eine Art Drehbuch für den Audioguide erarbeiten. Dann wird eine Firma sämtliche Aufnahmen mit unterschiedlichen Sprechern produzieren. „Ich hoffe, dass wir ihn dann im Winter, vielleicht auch zu Beginn des nächsten Jahres anbieten können“, kündigt Scharsich an. Außer in den Audioguide soll das Geld der Ostdeutschen Sparkassenstiftung auch für eine Erweiterung der Ausstellung über Uwe Johnson genutzt werden. „Wir wollen seine Beziehung zur Kommune 1 weiter ausbauen“, sagt die Literaturhaus-Leiterin. „Die Kommunarden wurden in Johnsons Wohnung verhaftet, als sie das sogenannte Pudding-Attentat vorbereiteten.“ Auch eine kleine Presseschau über Uwe Johnson sei geplant. „Wie präsent waren und sind Johnson und seine Werke in der Presse? Wie gingen die Feuilletons mit ihm um? Das sind Fragen zu denen wir Ausschnitte zeigen möchten“, so Anja-Franziska Scharsich.

Seit seiner Eröffnung vor zehn Jahren haben etwa 143000 Gäste das Literaturhaus „Uwe Johnson“ besucht. „Man kann inzwischen sagen, dass viele Gäste bewusst nach Klütz kommen, um das Literaturhaus zu besuchen. Davon profitiert die Stadt sehr“, sagt Bürgermeister Guntram Jung (CDU), der sich auch über die Förderung freut.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg Nordwest Manuel Krastel, der auch Vorsitzender des Landeskuratoriums der Ostdeutschen Sparkassenstiftung ist, erklärt: „Die Stiftung begleitet nur Projekte, die überregional oder landesweit eine gewisse Bedeutung haben. Mit der Förderung bekommen Sie sozusagen auch ein Qualitätssiegel.“ Dazu sagt Guntram Jung: „Inzwischen ist Uwe Johnson auch Abiturstoff, das freut mich sehr. Auch das wertet dieses Haus auf.“ Jung betont, dass der Förderverein des Literaturhauses nicht nur den Förderantrag bei der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gestellt hat, sondern sich mit der Stadt Klütz auch den Eigenanteil von insgesamt 3000 Euro für die Investitionen teilt. Malte Behnk

OZ

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