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Ausgrabungen, Pest und erste Demokratie

Wismar Ausgrabungen, Pest und erste Demokratie

Die drei Vorträge des Wismarer MuseumsWinters bieten Informatives und Unterhaltsames aus der Geschichte

Wismar. Im November meldet sich der Wismarer MuseumsWinter mit drei Veranstaltungen zurück. Die Mitarbeiter des Stadtgeschichtlichen Museums laden wieder zu anschaulichen Vorträgen in Fründts Hotel, Schweinsbrücke 1-3, ein. Bei einem Glas Wein und im direkten Kontakt zum Referenten erfahren die Besucher im kleinen Saal Wissenswertes zu archäologischen und historischen Sachthemen.

 

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Carl Christian Wahrmann berichtet am 11. November über die Pest in Wismar. Die Abbildung zeigt einen Pestarzt im 18. Jahrhundert.

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Die Vorträge: Kleiner Saal in Fründts Hotel, Schweinsbrücke 1-3, ab 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro. Karten gibt es nur an der Abendkasse.

Die Reihe beginnt am Freitag, 4. November, mit einem Vortrag des Archäologen Stefan Rahde. Von September 2015 bis März 2016 haben Archäologen des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern mehrere Wochen die Sanierung der Gehwege des Wismarer Marktplatzes begleitet. Dabei wurden durch Funde sowie durch Gesteins- und Erdschichten neue Kenntnisse gewonnen. So führt der Weg von den ältesten Funden aus dem 13. Jahrhundert, über einen Bohlenweg und vier verschiedene Pflasterungen – darunter Originalfunde aus der Zeit der Stadtgründung – zum Umbau der Wasserkunst im Jahre 1861 und den Resten eines Luftschutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg.

Am 11. November berichtet Dr. Carl Christian Wahrmann über ein dunkles Kapitel: Vor 300 Jahren verheerte die letzte Pestepidemie weite Teile Europas. Der Ostseeraum gehörte zu den besonders stark betroffenen Gebieten – und scheinbar gab es kein Entrinnen. Während in anderen Küstenstädten tausende Menschen starben, blieb Wismar verschont. Ob hierfür eine umsichtige Politik oder die vorbildliche Hygiene der Bewohner oder gar eine geheime Wundersubstanz verantwortlich waren, verrät der Referent beim zweiten Vortragsabend des MuseumsWinters.

Beendet wird die Reihe mit einem Exkurs in die 1920er Jahre. Am Freitag, 18. November, gibt Dr. Florian Ostrop Einblicke in das Alltags- und Arbeitsleben der Wismarer. Die erste demokratische Phase der Stadtgeschichte war vielen Belastungsproben ausgesetzt. Nach dem Ersten Weltkrieg waren nicht nur die Frontheimkehrer zu integrieren, die oft Furchtbares erlebt hatten. Die Stadtoberhäupter mussten zudem lange mit einer schwierigen Finanzlage fertig werden. Darüber hinaus beantwortet der Vortrag Fragen nach dem sozialen Miteinander und den Lebensbedingungen in Wismar.

OZ

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