Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Barrierefrei-Projekt: Theater für Blinde

Wismar/Ludwigslust Barrierefrei-Projekt: Theater für Blinde

Das Projekt „Barrierearme Großereignisse“ unterstützt Konzertveranstalter in MV, die Events barrierefrei zu machen. Auch für Sehbehinderte.

Voriger Artikel
Mit „Hairspray“ für Toleranz werben
Nächster Artikel
Vorlesetag morgen in Bibliothek

Konzerte und Events sollen in MV barrierefrei werden. Auch die Festspiele Wismar (Archivbild).

Quelle: Fotoclub Wismar

Wismar/Ludwigslust. Konzert- und Eventveranstalter sind gefordert, ihren Gästen barrierefreie Zugänge zu ermöglichen. In Mecklenburg-Vorpommern werden sie dabei seit Mitte 2015 von dem Projekt „Barrierearme Großereignisse“ unterstützt, das noch bis zum Sommer 2017 läuft, wie Mitarbeiter Kevin Weltzien berichtete. So habe man eng mit den Festspielen Wismar, die den „Faust“ in der St. Georgen Kirche der Hansestadt aufführten, und mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zusammengearbeitet.

Barrierefrei heiße bei Veranstaltern zu oft nur rollstuhlgerecht, sagte Weltzien. Es gebe aber auch Möglichkeiten, Sinnesbehinderten zu Theater- und Konzerterlebnisse zu verhelfen. So könne im Theater mit Gebärden- und Schriftdolmetschern für Gehörlose gearbeitet werden, während Blinden das Geschehen über Kopfhörer erzählt werde. Auf diese Art hätten 83 Behinderte im Sommer in Wismar den „Faust“ erlebt. Eine Wiederholung der Aufführung sei im Juli 2017 geplant.

Beim „Kleinen Fest im Großen Park“ der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in Ludwigslust im August habe man für Blinde einen Lageplan zum Erfühlen angefertigt. Auch hier sei unter anderem eine Gebärdendolmetscherin im Einsatz gewesen. Die Tickets für die Veranstaltungen seien so schnell wie noch nie vergriffen gewesen.

Birgit Sander

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Mit der Fusion zum Staatstheater Nordost werden die Aufführungen an den Theatern um 15 Prozent sinken.

Das künstlerische Angebot an den Theatern im östlichen Landesteil wird ab 2018 drastisch sinken. Die Pläne sehen ein Minus von 15 Prozent vor. Die Fusion, die auf Druck des Landes vorbereitet wird, geht mit einem Abbau von 60 Stellen einher.

mehr
Mehr aus Kultur
Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist