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Béatrice Busjan sucht neue Herausforderungen

Wismar Béatrice Busjan sucht neue Herausforderungen

Bürgermeister würdigt ehemalige Museumsleiterin als „prägend für Wismar“

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Zwei, die sich gut verstehen: Wismars künftige Museumsleiterin Corinna Schubert (l.) und ihre Vorgängerin Béatrice Busjan.

Quelle: Foto: Sylvia Kartheuser

Wismar. Das Stadtgeschichtliche Museum „Schabbellhaus“ ohne Béatrice Busjan? Nach 19 Jahren kaum vorstellbar. Und doch wurde die 50-Jährige gestern im Zeughaus von etwa 60 Wegbegleitern und Freunden verabschiedet. Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) würdigte die scheidende Museumsdirektorin als jemanden, der einen „wesentlichen Teil zur kulturellen und touristischen Bedeutung Wismars beigetragen hat“. Und er fuhr fort: „Ihre Arbeit hat Spuren hinterlassen, die auch nach ihrem Weggang sichtbar bleiben werden.“ Nicht zuletzt durch die Sanierung und Erweiterung des Schabbellhauses, das nun endlich am 22. Dezember eröffnet werden soll.

Beyer würdigte auch, dass Béatrice Busjan ein hervorragendes Team aufgebaut habe, das die Arbeit nahtlos fortführen werde. An der Spitze dieses Teams steht Corinna Schubert, derzeit amtierende und ab Oktober reguläre Direktorin des Städtischen Museums. Sie ist seit 1998 den ganzen Weg mit ihrer Vorgängerin gegangen und bezeichnet sie als „kompetente Chefin mit großem Fachwissen“. Dann konnte sie kaum weitersprechen, Tränen drückten Corinna Schubert die Kehle zu. „Wir hätten sie gern in unseren Reihen behalten“, brachte sie dennoch heraus.

Doch Béatrice Busjan zieht es zu neuen Herausforderungen und Aufgaben. „Erst einmal werde ich frei an den Dingen arbeiten, die mir Freude machen. Sie ähneln dem, was ich bisher in gebundener Position gemacht habe: Ausstellungen organisieren und Vorträge halten“, sagte sie. Dabei werde sie auch immer wieder mal nach Wismar kommen. Über viele Jahre sei das Museum so etwas wie ihr Kind gewesen, erklärte Béatrice Busjan. „Und wer selbst ein Kind hat, weiß, wann es Zeit ist, es ziehen zu lassen.“ Das Museum stehe im wörtlichen und im übertragenen Sinn jetzt auf einem guten Fundament. Béatrice Busjan verabschiedete sich mit den Worten: „Heute möchten das Team und ich Danke sagen, sowohl für die ständige Unterstützung als auch für die kritischen Anregungen.“

Sylvia Kartheuser

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