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Das Jedermann-Rad dreht sich auch 2017 in St. Georgen

Wismar Das Jedermann-Rad dreht sich auch 2017 in St. Georgen

Fast 7000 Menschen sahen in dieser Saison die Faust- und Jedermann-Vorstellungen

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Saisonende für den Jedermann in der beeindruckenden Georgenkirche. Fotos (5): Nicole Hollatz

Wismar. Die letzte „Jedermann“-Vorstellung der Saison 2016 ist am Sonntag über die St.-Georgen-Bühne gegangen. Eine fast ausverkaufte Aufführung: „Und das am Sonntagnachmittag“, freute sich Wolfgang Drevs vom Wismarer Festspiel-Team. Schauspieler, Techniker, die vielen Akteure auf und hinter der Bühne blicken auf eine gelungene Saison zurück.

OZ-Bild

Fast 7000 Menschen sahen in dieser Saison die Faust- und Jedermann-Vorstellungen

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„4200 Menschen haben den Faust gesehen, über 2500 den Jedermann“, so Andreas Conrad als Projektmanager der Wismarer Festspiele. Gerade „Faust“ war ein Publikumsmagnet – sieben der zehn Aufführungen waren ausverkauft. Den Jedermann sahen bei den sieben Vorstellungen im Schnitt über 350 Gäste. Deswegen soll sich auch im Jahr 2017 das Jedermann-Rad drehen.

Beide Stücke werden wieder gezeigt, die Nachfrage ist da. Für 2017 war erst ein neues Stück im Gespräch. Davon haben die Wismarer Festspiele Abstand genommen. Das würde zu viel Kraft und auch Geld kosten, statt die Festspiele auf einem auch wirtschaftlich gesunden Niveau zu halten. Sascha Gluth, der in beiden Stücken die Hauptrolle spielte, fasst zusammen: „Das Produkt ist hochwertig, jetzt muss das Marketing noch besser werden. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr unsere künstlerische Konstanz bewiesen haben, die ausverkauften Faust-Vorstellungen sprechen für sich!“

Ziel ist es, dass die Wismarer Festspiele die Menschen auch von weiter her in die Hansestadt locken. Das klappt in Ansätzen bereits. Familie Neumann kam extra aus Pirna nach Wismar, verband den Ausflug mit einem Darß-Urlaub. Echte „Jedermann“-Fans, sie haben das Spiel vom Sterben des reichen Mannes nach Hugo von Hofmannsthal bereits in Salzburg, Meißen, Berlin und auf einigen anderen Bühnen gesehen. Zuletzt in Meissen. „Da können sich die Meißner eine Scheibe von abschneiden, wirklich, die sollten mal hier in Wismar die Aufführung sehen“, lobte Johanna Neumann die Vorstellung in der Hansestadt. Nur der minutenlange Applaus am Ende des Stücks hat ihr nicht gefallen. „Es geht um den Tod, da klatscht man nicht!“, zieht sie den Vergleich zu den Salzburger Festspielen.

Dabei hatten die Gäste in Wismar allen Grund zum Klatschen angesichts der hervorragenden Aufführungen. „Wir werden auch im nächsten Jahr auf Inklusion setzen, es wird wieder eine Vorstellung auch für seh- und hörgeschädigte Menschen geben. Und die Zusammenarbeit mit der Großen Stadtschule werden wir intensivieren, dazu Projekte für jüngere Schüler machen“, erklärt Andreas Conrad.

2017 beginnt die Saison der Festspiele Wismar am 5. Juli. Zunächst erlebt das Publikum „Faust“, ab 3. August „Jedermann“.

Nicole Hollatz

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