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Das Krankenhaus am Dahlberg – gestern und heute

Wismar Das Krankenhaus am Dahlberg – gestern und heute

. Im Sana-Klinikum zeigt eine Ausstellung das Krankenhaus am Dahlberg – damals und heute.

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Vito Leissner-Sager, Elina Pantsyr, Paula Marien, Michael Grabe und Anna Maria Ewerlin (v. l.) waren mit der Kamera im alten Krankenhaus am Dahlberg unterwegs.

Quelle: Nicole Buchmann

Wismar. . Im Sana-Klinikum zeigt eine Ausstellung das Krankenhaus am Dahlberg – damals und heute. Hunderte von Fotos, stundenlanges Auswählen und am Ende die erste Ausstellung:

Zwölf junge Frauen und Männer haben in einem Fotoprojekt des Kreisjugendrings und der Medienwerkstatt Wismar das alte Krankenhaus am Dahlberg für sich entdeckt. Doch statt einfach nur zu fotografieren, wollten sich die Teilnehmer auch mit der Geschichte des Hauses beschäftigen. Die Idee für die Ausstellung: Altes und Neues gegenüberstellen.

Im Stadtarchiv hat Leiter Dr. Nils Jörn dafür alte Fotos vom Dahlberg zusammengesucht. In den Akten könne man die Begeisterung lesen, die damals durch Wismar ging. „Endlich eine bessere medizinische Versorgung.“ Im Mai 1909 war das Krankenhaus eröffnet worden. Der Archivar fährt selbst täglich am Dahlberg vorbei. „Da blutet einem mittlerweile das Herz“, sagt er.

Die Teilnehmer des Projekts waren indes begeistert von den Funden im Archiv. „Wahnsinn, was es da alles zu entdecken gab – zum Beispiel alte Handschriften auf den Fotos, die wir meistens gar nicht entziffern konnten“, sagt Anna Maria Ewerlin. Dann hieß es Auswählen und Digitalisieren. Und mit der Kamera auf Spurensuche gehen. „Ich wusste nur, dass das Gebäude seit Jahren verlassen ist, und wollte die Atmosphäre spüren“, sagt Elina Pantsyr. Kunstblut in der Leichenhalle, alte Tragen, Desinfektionsanleitungen, Graffiti und Vandalismus bekamen die Fotografen zu sehen.

Dass die Ausstellung ausgerechnet im Hanse-Klinikum ihren Platz gefunden hat, ist kein Zufall. Geschäftsführer Michael Jürgensen hatte sich einst in einer Silvesternacht selbst mit der Kamera am Dahlberg umgesehen. „Ich war angetan von der morbiden Atmosphäre. Gänsehaut hat die verursacht“, sagt er. Das Anliegen der jungen Leute, dort fotografieren zu wollen, habe er deshalb gut verstehen können. Mit der Ausstellung im Turm des Sana-Klinikums werde das Krankenhaus zudem ein wenig verschönert. „Die Optik ist ja sonst eher ein wenig sachlich.“

Und dank der vielen, vielen Bilder, die dort keinen Platz gefunden haben, denken die Fotografen schon über eine weitere Ausstellung nach.

nb

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