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Die Kriegswunden sind noch immer sichtbar

Wismar Die Kriegswunden sind noch immer sichtbar

Wismars Bürgermeister Thomas Beyer und Pastor Thorsten Markert erinnerten am Donnerstag an die Zerstörung des Gotischen Viertels durch englische Bomber vor 71 Jahren. „Die Narben müssen als Mahnmal sichtbar bleiben“, sagte der Bürgermeister.

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71 Jahre nach der Zerstörung: Mehr als 100 Besucher waren am Donnerstag in die Georgenkirche in Wismar gekommen, um der Bombennacht am 14. April 1945 zu gedenken.

Quelle: Sylvia Kartheuser

Wismar. Am 14. April 1945 zerstörten fünf englische Minen das Gotische Viertel von Wismar. Um 23 Uhr gab es Fliegeralarm, um 23.31 Uhr fielen die Bomben. Am Donnerstag erinnerten Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) und Pastor Thorsten Markert an die Brandnacht. Mehr als 100 Besucher waren in die Georgenkirche gekommen.

Es sei für ihn immer noch etwas Besonderes, den Raum jetzt wieder aufgebaut zu sehen, sagte Thomas Beyer. Er kennt St. Georgen auch als Ruine. Der Wiederaufbau begann 1991. Thorsten Markert sagte, dass in der Nacht nicht nur die Architektur des Gotischen Viertels zerstört worden sei, sondern auch der gute Geist, der dort zwischen Bürgerschaft und Geistlichkeit geherrscht habe.

Von Kartheuser, Sylvia

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