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Die „Soko Wismar“ löst 25 neue Kriminalfälle

Die „Soko Wismar“ löst 25 neue Kriminalfälle

Ab 5. Oktober wird die 14. Staffel der ZDF-Serie ausgestrahlt / Im OZ-Interview spricht Hauptdarsteller Dominic Boeer über die Action bei der Soko und die US-Wahlen

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Dominic Boeer sitzt gemütlich auf einer Bank für das OZ-Interview während einer Drehpause in Wismar-Redentin.

Quelle: Heiko Hoffmann

Wismar Ab dem 5. Oktober werden 25 neue Folgen der Krimiserie Soko Wismar mittwochs um 18 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Vorab sprach die OSTSEE-ZEITUNG mit Hauptdarsteller Dominic Boeer (38), der in der beliebten Vorabendserie Polizeioberkommissar Lars Pöhlmann verkörpert.

OZ-Bild

Ab 5. Oktober wird die 14. Staffel der ZDF-Serie ausgestrahlt / Im OZ-Interview spricht Hauptdarsteller Dominic Boeer über die Action bei der Soko und die US-Wahlen

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Wollten Sie als kleiner Junge Polizist werden?

Dominic Boeer: Polizist gehörte definitiv dazu. Und als ich „Ein Colt für alle Fälle“ sah, wollte ich Stuntman werden. So geht es bestimmt vielen Jungen. Doch es kam anders. Ich habe schon mit acht Jahren das erste Mal Theater gespielt. In unserer Straße gab es ein Theater. Als ein Kind gesucht wurde, nahmen sie mich, weil ich immer eine große Klappe hatte. Mit acht Jahren bekam ich ein halbes Jahr schulfrei, weil ich als Mogli im „Dschungelbuch“ auf Tournee ging. Ich hatte wirklich Spaß, und das bis heute. Ich hatte das Glück, unterschiedliche Rollen vom Patienten bis zum Bösewicht spielen zu können. Zur Polizei möchte ich sagen, dass ich Ehrenkommissar des Freistaates Sachsen bin. Ich bewundere Polizisten, wie sie für zu wenig Geld, wie ich meine, den Kopf hinhalten.

Mittwochs, um 18 Uhr: Was machen Sie?

Boeer: Ich koche mit meinem Sohn, der in wenigen Tagen sechs Jahre alt wird. Der Fernseher läuft nicht, wir hören die Beatles und tanzen zu „Yellow Submarine“. Sie spielen bestimmt auf die Soko an. Ich bekomme die Folgen auf DVD und gucke hin und wieder mal rein.

Wie ist es, wenn Sie sich selbst im Fernseher sehen?

Boeer: Schauspieler sind da sehr kritisch zu sich selbst. Man sieht die kleinsten Unsicherheiten und denkt, die Szene hätte ich gerne nochmal gedreht. Doch bei einer Serie geht das nicht, da müssen alle funktionieren.

Was reizt Sie an der Rolle von Polizeioberkommissar Lars Pöhlmann?

Boerr: Das ist mein Vorbild (lacht). Er hat eine gewisse Ruhe und Lässigkeit, die der Dominic gerne mehr hätte. Zum Beispiel wenn ich einen Parkplatz suche und verzweifelt ins Lenkrad beiße, weil ich keinen finde. Der Pöhlmann durchblickt ohne viele Worte die Dinge und hat das Herz am rechten Fleck. Da erkenne ich mich aber schon ein Stück wieder.

Reicht Ihnen die Action bei Soko Wismar?

Boeer: Es kann nie genug Action sein. Hochklettern, runterspringen – darauf stehe ich. Bei der Soko Wismar gibt es aber ein paar Regeln. Um 18 Uhr gucken auch viele Kinder zu. Da passt kein Mord mit fünf Messerstichen. Unsere Morde nicht nicht so brutal wie bei der Soko Leipzig.

Haben Sie Lieblingsorte in und um Wismar?

Boeer: Zur Zeit das Steakhouse im „Weinberg“ in der Altstadt. Mit meinem Sohn spiele ich gern Fußball auf dem Rasen im früheren Holzhafen.

Was machen Sie am 8. November?

Boerr: Oha, das ist jetzt ein harter Schnitt. Ich werde mir die Nacht um die Ohren hauen bis bei CNN der Sieger der US-Wahl feststeht.

Neben der Schauspielerei haben Sie ein großes Interesse für die Politik entwickelt, vor allem für die amerikanische. Donald Trump oder Hillary Clinton? Für wen sind Sie, was glauben Sie, wer wird der nächste amerikanische Präsident?

Boeer: Ich hoffe, dass die Amerikaner von Trump verschont bleiben. Ich mag beide Politiker nicht wirklich, halte Clinton aber für berechenbarer und zuverlässiger. Eine Prognose mag ich nicht abgeben, der Wahlkampf, gerade in der USA, kann von vielen unvorhersehbaren Dingen abhängen.

Sie waren einige Jahre als Dozent für mediale Kommunikation an der Wirtschaftshochschule ISM tätig, haben Konzepte für einen CDU-Politiker geschrieben, sind aber in keiner Partei. Wer macht das Rennen bei der Bundestagswahl 2017?

Boeer: Im Moment ist vieles möglich. Bei der SPD ist ein Richtungsstreit denkbar. Wer wird Kanzlerkandidat: Sigmar Gabriel oder doch Martin Schulz, der bestimmt Bock darauf hätte.

Bei der CDU wird wieder Angela Merkel Kanzlerkandidat. Das ist nicht spannend, aber der Wahlausgang wird es.

259 Folgen und 3,72 Millionen Zuschauer

Die erste Folge von Soko Wismar wurde am 6. Oktober 2004 ausgestrahlt. 259 Folgen wurden seitdem im Fernsehen gesendet.

3,72 Millionen Zuschauer haben durchschnittlich die 25 Folgen der 13. Staffel gesehen. Das entspricht nach Senderangaben einem sehr guten Marktanteil von 18,3 Prozent.

Die nördlichste ZDF-„Soko“ geht ab dem 5. Oktober immer mittwochs um 18 Uhr erfolgreich auf neue Verbrecherjagd an der Küste. Mit Charme und typischer norddeutscher Gelassenheit löst die Soko Wismar ihre Fälle zwischen Ostsee und mecklenburgischer Seenlandschaft. An der Seite von Jan Reuter stehen Katrin Börensen (Claudia Schmutzler), Lars Pöhlmann (Dominik Boeer), Anneke van der Meer (Isabel Berghout), Polizeihauptmeister Timmermann (Mathias Junge) und Rechtsmedizinerin Dr. Helene Sturbeck (Katharina Blaschke).

Im Dezember 2016 wird in Wismar und Berlin eine Special-Folge in Spielfilmlänge gedreht. Darin geht es um einen Mord auf dem Weihnachtsmarkt. Die Folge wird dann im nächsten Jahr zu sehen sein.

Und im nächsten Jahr geht es weiter mit einer neuen Staffel SOKO Wismar – dann mit 30 neuen Folgen, die voraussichtlich ab Herbst 2017 ausgestrahlt werden.

Die Mutter der ZDF-Soko’s ist seit 1978 die „5113“ aus München. Ableger sind die Soko Leipzig (seit 2001), Soko Kitzbühel (seit 2001), Soko Köln (seit 2003), Soko Wismar (seit 2004), Soko Donau (seit 2005) und Soko Stuttgart (seit 2009).

Interview von Heiko Hoffmann

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