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Ein musikalischer Tag zwischen Hinterhöfen und St. Georgen

Wismar Ein musikalischer Tag zwischen Hinterhöfen und St. Georgen

Die Festspiele MV feiern 200 Jahre „1. Mecklenburgisches Musikfest“ und wollen am Sonnabend Wismar erobern

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The King’s Singers beherrschen Werke sowohl junger als auch etablierter Komponisten. Außerdem gefallen sie als Entertainer mit wunderbarem britischem Humor.

Wismar. Mit dem Musikfest Wismar feiern die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern am Sonnabend, 25. Juni, den 200. Geburtstag des „1. Mecklenburgischen Musikfestes“ von 1816.

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Die Festspiele MV feiern 200 Jahre „1. Mecklenburgisches Musikfest“ und wollen am Sonnabend Wismar erobern

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Begleitet von hochkarätigen Musikern von der „Jungen Elite“ bis zu The King’s Singers können die Besucher auf den Spuren der damaligen Zeit wandeln. Gespräche, Konzerte und Hörexperimente lassen ein Ereignis wieder aufleben, das in Norddeutschland wegweisend für eine vom Bürgertum getragene Musikkultur war.

Das Musikfest beginnt um 11 Uhr auf dem Marktplatz mit einem Podiumsgespräch und Chören aus MV. Zur Eröffnung werden Bürgermeister Thomas Beyer, die Komponistin Catherine Milliken, der Kulturwissenschaftler Prof. Steffen Höhne und der Intendant der Festspiele, Dr. Markus Fein, erwartet.

Anschließend findet bis 18 Uhr ein Überraschungskonzert statt, das eine musikalische Entdeckungsreise durch Wismar zu versteckten Hinterhöfen, Bürgerhäusern und Klostergärten bietet. Kammermusik, eine Schubertiade, Chormusik sowie Hör- und Zukunftsexperimente erwarten die Besucher des Musikfestes.

Festspielpreisträger Lucas und Arthur Jussen, das David Orlowsky Trio sowie die weltberühmten The King’s Singers erleben die Besucher garantiert. Auf allen weiteren Bühnen kann sich das Publikum, das auf unterschiedlichen, vorgegebenen Routen unterwegs sein wird, überraschen lassen.

Als eines der meistgefragten und von der Kritik höchst gefeierten Vokalensembles der Welt haben The King’s Singers über Jahre hinaus einen vollen Terminplan mit Konzerten, Aufnahmen, Medien- und Unterrichtsterminen rund um den Globus. Während sie Werke sowohl junger als auch etablierter Komponisten perfekt beherrschen, sind sie auch vollendete Entertainer mit wunderbarem britischem Humor.

Der Höhepunkt des „1. Mecklenburgischen Musikfestes“ 1816 in Wismar – Haydns „Schöpfung“ – darf natürlich nicht fehlen. Damals von mehr als 100 Chorsängern aus den umliegenden Städten aufgeführt, lassen um 19.30 Uhr in St. Georgen Chöre aus MV und Solisten, begleitet von der Neubrandenburger Philharmonie unter der Leitung von Stanley Dodds, das Musikfest mit dem Oratorium ausklingen. „Die Schöpfung“ wird mit Einschüben von Studenten der Kompositionsklasse von Prof. Peter Manfred Wolf von der Hochschule für Musik und Theater Rostock aufgeführt. Die Konzerte finden mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest statt.

Joseph Haydn zählt neben Mozart und Beethoven zu den wichtigsten Vertretern der Wiener Klassik. „Die Schöpfung“, welche er zwischen 1796 und 1798 komponierte, gilt als Höhepunkt seines kompositorischen Schaffens. Sie wurde erstmals 1798 im privaten Kreis aufgeführt. Die erste öffentliche Aufführung fand im Frühjahr 1799 statt. „Die Schöpfung“ wurde von den Kritikern hochgelobt und begründete einen neuen Oratorientypus, der das gesamte 19. Jahrhundert maßgeblich prägte.

Karten

Musikfest Wismar , 200 Jahre „Mecklenburgisches Musikfest“, Sonnabend, 25. Juni.

11 bis 18 Uhr: Eröffnung auf dem Marktplatz, anschließend musikalische Entdeckungsreise durch Wismar, Karten: 25 Euro (zzgl. Gebühr)

19.30 Uhr, St. Georgen , Abschlusskonzert: Karten 35, 25 oder 15 Euro (zzgl. Gebühr)

Tagestickets zum Preis von 50, 40 oder 30 Euro (zzgl. Gebühr) sind ebenfalls erhältlich.

Für die beiden Konzerte ist der Vorverkauf abgeschlossen, es gibt aber noch ausreichend Karten an der Tageskasse ab 10 Uhr auf dem Markt und an der Abendkasse ab 18.30 Uhr in der Georgenkirche.

OZ

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