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Entspannter „Kabelsalat“ auf dem Campus

Wismar Entspannter „Kabelsalat“ auf dem Campus

„Subbotnik“ aus Rostock gewinnt Bandcontest und spielt beim großen Open Air am 24. September

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„Gechilltes“ Publikum – mit Grillwurst und Bier entspannten die Studierenden und Gäste bei der Rockmusik.

Wismar. Fünf Bands traten als Höhepunkt der Campus-Woche am Freitagabend auf dem Wismarer Hochschulcampus gegeneinander an. Es lockte die große Ehre, beim jährlichen Campus-Open-Air dabei zu sein. Dann rocken erfahrungsgemäß 7000 Gäste das Areal.

OZ-Bild

„Subbotnik“ aus Rostock gewinnt Bandcontest und spielt beim großen Open Air am 24. September

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Davon war der „Kabelsalat“ weit entfernt. Tiefenentspannt saßen die Konzertgäste auf dem Rasen, hatten Liegestühle mit, grillten, spielten Kubb oder Karten. Dabei luden die Bands zur „Bewegung“ ein.

Eigentlich hätte man nach dem Konzertmarathon ordentlich Nackenschmerzen haben müssen! Die Bands gaben ihr Bestes, ließen die E-Gitarren ordentlich scheppern und gönnten den Schlagzeugstöcken kaum Pause.

„Über ein Bewerberportal konnten die Bands sich vorstellen“, erklärte Lea Tombrink. Die 21-Jährige studiert Betriebswirtschaftslehre, der Kabelsalat-Bandcontest war in diesem Jahr ihr Projekt als Hauptorganisatorin und Mitglied beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Die AStA-Mitglieder haben dann abgestimmt, welche Band nach Wismar eingeladen wird.

„Das ist die große Probe fürs Campus-Open-Air“, erklärt die Studentin. Die beste Band des Abends darf am 24. September beim großen Open-Air spielen – vor großem Publikum und meist recht bekannten „Hauptacts“. „Aber welche in diesem Jahr kommen, ist noch geheim!“, hütet Lea Tombrink das Geheimnis.

Nicht mehr geheim ist, wer als Kabelsalatgewinner auf die Bühne darf. Die Rostocker Band „Subbotnik“ überzeugte das Publikum mit ihrer ungewöhnlichen Mischung aus Punk gepaart mit britischem Indie und deutschem Hip-Hop.

Als Lokalmatadore kamen die drei Musiker von „Cadilläc Blood“ aus Wismar auf die große Kabelsalat-Bühne. Eine Mischung aus Rock, Metal und Punk, vereint durch ganz viel Rock’n’Roll. Andreas Mensch als Frontmann der Band war es anzumerken, dass ihn das „chillige“ Publikum wurmte. Normalerweise fliegen bei der Musik die Köpfe und Haare durch die Gegend. Rumsitzen bei einem Livekonzert?

Eigentlich undenkbar.

Aber so ging es allen Bands: Auch dem Berliner Trio „Artwhy“ mit Alternativ-Rock mit Synthesizer und „Arsen“ aus Berlin (2. Platz) mit deutschem Punkrock mit einer türkischstämmigen Sängerin und sehr genialen Texten! Die Band mit der weitesten Anreise kam aus dem südlichen Bayern: „Crossing Borders“. Mit dabei ein russischer Rapper und ein englischsprachiger Frontsänger. Die Mischung aus melodischer Rockmusik mit russischem Rap kam auch in Wismar gut an.

Nicole Hollatz

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