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„Faust“ barrierefrei: Theateraufführung für Blinde und Taube

Wismar „Faust“ barrierefrei: Theateraufführung für Blinde und Taube

Am Sonntag zeigen die Festspiele Wismar das Stück speziell für Menschen mit Behinderung / St.-Georgen-Kirche ist auch für Rollstuhlfahrer zugänglich

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Gebärdensprachdolmetscher in Aktion.

Quelle: Ole Petersen

Wismar. Gehörlos oder blind ins Theater – ist das möglich? In Zusammenarbeit mit dem Projekt „Kultur ohne Barrieren“ ermöglichen die Festspiele Wismar am Sonntag, dem 24.

Juli um 16 Uhr eine barrierefreie Theateraufführung des „Faust“. Diese Veranstaltung ist für alle Menschen – egal ob mit oder ohne Behinderung. Um den gehörlosen und ertaubten Menschen das Theaterstück näherzubringen, sind am Sonntag zwei Gebärdensprachdolmetscher vor Ort, die das gesamte Stück simultan in Gebärdensprache übersetzen.

Nicht nur Worte, sondern auch die Stimmung und Musik wird so übersetzt, dass Gehörlose einen umfassenden Einblick in das Stück erhalten. Eine Schriftdolmetscherin wird die Dialoge der Schauspieler Wort für Wort auf einen Monitor projizieren. Für die blinden Menschen ist eine Audiodeskription vorgesehen, die zwischen den Sprechpausen genau beschreibt, was auf der Bühne passiert. Schwerhörige Menschen können von der sogenannten hörverstärkenden Funkübertragungsanlage (mit und ohne Hörgerät nutzbar) Gebrauch machen, um jedes einzelne Wort zu verstehen. Die kleinen, unkomplizierten technischen Geräte können am Sonntag kostenfrei ausgeliehen werden.

Selbstverständlich ist die Georgenkirche auch für Rollstuhlfahrer zugänglich, zudem befindet sich vor Ort eine rollstuhlgerechte Toilette. Außerdem bieten die Festspiele Wismar ab 14 Uhr einen kostenlosen Shuttleservice vom Bahnhof zur Kirche und wieder zurück an. Abfahrtsort ist der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) Der gelbe Bus mit blauer Schrift wird auch Rollstuhlfahrer zur Kirche transportieren können. Dieses Angebot richtig sich nicht nur an Menschen mit einer Behinderung, sondern an jeden Gast, der an diesem Nachmittag die Festspiele Wismar besucht.

„Barrierearme Großereignisse in Mecklenburg-Vorpommern“, das Pilotprojekt mit Sitz in Schwerin, ist seit einem Jahr mit der Sensibilisierung und Unterstützung von Veranstaltern in ganz Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt. Die Aufgabe: Konzerte, Events und Großereignisse weitestgehend barrierefrei gestalten.

OZ

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