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Festspiele MV: Preisträger zu Gast in Wismar

Wismar Festspiele MV: Preisträger zu Gast in Wismar

Eine langjährige musikalische Verbundenheit zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bringt die Preisträger in Residence 2007 und 2008, Julia Fischer und Daniel ...

Wismar. Eine langjährige musikalische Verbundenheit zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bringt die Preisträger in Residence 2007 und 2008, Julia Fischer und Daniel Müller-Schott, erneut ins Land: In der einzigartigen Atmosphäre der Heiligen-Geist-Kirche in Wismar sind die weltweit führende Geigensolistin und einer der weltbesten Cellisten am kommenden Freitag, dem 22. Juli, zu hören.

 

OZ-Bild

Daniel MüllerSchott

Quelle: U. Arens

Ab 19.30 Uhr spielen sie Werke von Kodály und Ravel für Violine und Violoncello sowie Schuberts berühmte Sonate „Arpeggione“, bei der die Geigerin Julia Fischer am Klavier zu erleben ist.

Das Programm des Konzerts spannt einen Bogen von Johann Sebastian Bach bis Zoltán Kodály. Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo gelten als Höhepunkt der Violinliteratur. Die Sonate g-Moll entstand vermutlich in der Zeit um 1713/14.

Franz Schubert komponierte seine „Arpeggione“-Sonate 1824 in Wien. Sie ist die einzige bedeutende Komposition für Arpeggione, ein im Jahre 1823 vom Wiener Geigenbauer Johann Georg Stauffer erfundenes Streichinstrument, das Merkmale der Gitarre sowie des Violoncellos in sich vereinigt. Die Arpeggione-Sonate wird heute jedoch meist in der Besetzung für Violoncello und Klavier aufgeführt.

1920 komponierte Maurice Ravel den ersten Satz der Sonate für Violine und Violoncello, die die Widmung „À la mémoire de Claude Debussy“ trägt und für eine Sonderausgabe der „Revue musicale“ entstand.

Die drei folgenden Sätze schrieb er bis 1922. Die Sonate stellt einen Wendepunkt in Ravels Spätstil dar. Der französische Komponist gilt neben Claude Debussy als Hauptvertreter des Impressionismus in der Musik.

Der ungarische Komponist Zoltán Kodály schrieb sein Duo für Violine und Violoncello 1914. Es ist ein hoch-virtuoses Stück, welches zwischen ungarischer Folklore und französischem Impressionismus vermittelt.

Wenige vereinzelte Restkarten für das Konzert am 22. Juli in Heiligen Geist gibt es an der Abendkasse ab 18.30 Uhr.

OZ

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