Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Festspiele im Nordosten locken Tausende Besucher

Wismar Festspiele im Nordosten locken Tausende Besucher

Am Wochenende hat das drittgrößte Klassikfestival Deutschland mit dem Eröffnungskonzert in Wismar und zwei großen Open-Air-Veranstaltungen in Fleesensee (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) und Hasenwinkel (Kreis Nordwestmecklenburg) begonnen.

Voriger Artikel
Lesungen auf und an den Mauern von St. Marien
Nächster Artikel
Promenadenfest und Shantychöre am Hafen von Timmendorf

Starggeiger Nigel Kennedy ist im Rahmen der Festspiele MV in Fleesensee (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) aufgetreten.

Quelle: Geert Maciejewski

Wismar. Mecklenburg-Vorpommerns größte Festivals sind in die Saison 2016 gestartet und haben am Eröffnungswochenende Tausende Menschen unterhalten. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern legten mit dem Eröffnungskonzert am Freitagabend in Wismar und zwei großen Open-Air-Veranstaltungen in Fleesensee (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) und Hasenwinkel (Kreis Nordwestmecklenburg) ein fulminantes Startwochenende hin und lockten allein knapp 6500 Besucher an. Die Festspiele gelten als drittgrößtes Klassikfestival Deutschlands.

Das Programm des Eröffnungswochenendes der Festspiele MV war so vielfältig wie das gesamte Festival, das bis zum 17. September 133 Konzerte und 25 Begleitprogramme bietet. Die Preisträgerin in Residence, die norwegische Geigerin Vilde Frang, riss beim Eröffnungskonzert in der Georgenkirche Wismar mit Benjamin Brittens selten gespieltem, modernen Violinkonzert das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Insgesamt tritt sie 17 Mal auf. Am Samstagabend strömten nach Worten einer Festspiele-Sprecherin rund 2700 Fans zu Stargeiger Nigel Kennedy in den Schlosspark Fleesensee, der dort Stücke von Jimi Hendrix spielte.

Am Sonntag feierten rund 2800 junge und ältere Musikfreunde das dritte musikalische Kinder- und Familienfest der Festspiele im Schlosspark Hasenwinkel. Rund 200 junge Musiker aus Mecklenburg-Vorpommern sowie preisgekrönte Ensembles aus Deutschland, Schottland, Frankreich und Holland luden auf mehr als 15 Bühnen in Schloss und Park zum Zuhören, Mitmachen und Ausprobieren ein.

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zählen zu den großen Festivals in Deutschland - was die Zahl der Konzerte und auch die Qualität angeht. Von der zeitlichen Ausdehnung - drei Monate - her gehörten sie zu den größten europaweit, sagte Festival-Intendant Markus Fein dem Norddeutschen Rundfunk am Rande des Eröffnungskonzertes, zu dem rund 850 Zuhörer kamen. „Weiter wollen wir nicht wachsen“, sagte er. Wichtig sei den Machern vor allem auch, die Begegnung zwischen Publikum und Musikern sowie zwischen den Musikern zu ermöglichen.

Die eigene Prägung der Festspiele würdigte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) in seiner Eröffnungsrede. Die Mischung aus erstklassiger Musik, einzigartigen Auftrittsorten und einer besonderen Nähe zwischen Musikern, Publikum und Organisatoren sei einmalig, sagte er. Zu den Stars des Festivalsommers gehören Hélène Grimaud, Sol Gabetta, Daniel Hope, Julia Fischer und Christoph Eschenbach. Die Organisatoren der Festspiele erwarten eine ähnliche Besucherzahl wie 2015, als rund 75 000 Musikfans zu den Veranstaltungen in Kirchen, alten Fabriken oder Reithallen strömten.

Die Open-Air-Reihe des Theaters Vorpommern bringt vier große Produktionen auf die Freilichtbühnen in Stralsund, Greifswald und Ribnitz-Damgarten. Mit „Jekyll & Hyde“, Carl Orffs „Carmina Burana“ und einem Galakonzert zeigt das Haus drei Neuproduktionen, der Tanzabend „Rock'n'Ballet“ wird wieder aufgenommen. Bis Mitte August sind 22 Aufführungen geplant.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Berlin

Nun, da sich der Hype-Rauch um Radioheads neuntes Album ein wenig verzogen hat, lässt sich seriös Bilanz ziehen.

mehr
Mehr aus Kultur
Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist