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Häuser und Kirchen öffnen ihre Türen

Tag des offenen Denkmals: Eine Auswahl von Alt Meteln bis Zickhusen Häuser und Kirchen öffnen ihre Türen

In Nordwestmecklenburg beteiligen sich 25 Orte an dem europaweiten Tag zur Denkmalpflege

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Die Bürgerhäuser Spiegelberg 45 und 47 in Wismar: Haus 45 öffnet zum Tag des offenen Denkmals am 11. September seine Türen.

Quelle: Haike Werfel

Wismar Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September, können Besucher hinter viele Türen schauen, die normalerweise verschlossen sind. Im Nordwestkreis beteiligen sich insgesamt 25 Orte. Hier eine Auswahl von A bis Z:

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In Nordwestmecklenburg beteiligen sich 25 Orte an dem europaweiten Tag zur Denkmalpflege

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Alt Meteln: Kita Aubachspatzen, Ringstraße 17-18, Haus 2: Die ehemalige Schule ist als Gebäude der 1920er-Jahre im Wesentlichen unverändert erhalten. Das Baudenkmal wurde umfangreich instand gesetzt. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, Führung um 11 Uhr.

Bad Kleinen: Mühlenwerke, Uferweg: 1915 als Elektromühle errichtet, 1916 in Betrieb genommen, 1946 Enteignung, VEB Mühlenwerke. 1956 Bau des Betonsilos, 1990 GmbH-Gründung, 1994 Verkauf an ein schwedisches Unternehmen, Stilllegung. Seit 2012 ist die Gemeinde Eigentümer. Geöffnet: 10 bis 16 Uhr, offizielle Eröffnung durch den Landkreis. Führungen stündlich ab 11 Uhr durch Mitglieder des Heimatvereins Bad Kleinen. Aktionen: Videoanimation, alte Fotos und historische Ausstellungsstücke. Aktionsstände: vom Korn zum Brot, Teig herstellen in Zusammenarbeit mit dem Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg.

Bibow: Schloss Neuhof, Lütte Werder 9: Eines der ältesten Gutshäuser in Nordwestmecklenburg. Die Geschichte geht auf das Rittergeschlecht der von Plessen zurück. Nach ihnen übernahm die Familie von Bassewitz das Schloss. Bassewitz, ein renommierter Pferdezüchter, legte den Schlosspark sogar als eine Art barocken Reitpark an. Von den von Bassewitz übernahm 1945 die Familie von Langen das Schloss. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, Führungen nach Bedarf.

Blowatz: Dorfkirche im Ortsteil Dreveskirchen: 1229 erstmals erwähnt, Übergang von Romanik zur Gotik, reich verzierter Chorgiebel, Turm von 1888, barocke Innenausstattung, Paul-Schmidt-Orgel von 1754. Geöffnet: 9 bis 18 Uhr, Führung nach Bedarf.

Boiensdorf: Holländer-Windmühle Stove, Mühlenstraße 34: Um 1916 erbaute, originalgetreue und voll funktionstüchtige Holländer-Windmühle mit Dorfmuseum und Backhaus. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, Führungen nach Anmeldung und Bedarf durch Mitglieder des Windmühlen- und Museumsvereins Stove. Aktionen: Mahlen von Futterschrot zu Mehl, Backen im historischen Lehmofen, Filzen von Schafwolle.

Cramonshagen: Kirche und Pfarrhofensemble, Mühlenweg 5, Cramon: Kirche um 1415 erbaut, denkmalgeschützte Gebäude am Cramoner See gelegen, Fachwerkpfarrhaus und reetgedeckte Fachwerkscheune, restauriertes Fachwerkbackhaus, Pfarrgarten und Pfarrhof. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, sonst geschlossen.

Dorf Mecklenburg: Pfarrscheune, Bahnhofstraße 39: Pfarrscheune von 1702, ältestes profanes Gebäude in Dorf Mecklenburg, Umbau mit der Kommune zu einem Gemeinde- und Begegnungszentrum.

Geöffnet 11 bis 14 Uhr, sonst geschlossen, Führung 11 Uhr.

Grevesmühlen: BürgerBahnhof, Am Bahnhof: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtetes Bahnhofsempfangsgebäude. Die denkmalgerechten Modernisierungsarbeiten haben das Ziel, das Gebäude als BürgerBahnhof wiederzueröffnen. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, sonst geschlossen. Führungen nach Bedarf durch Vertreter der Bauverwaltung.

Insel Poel: Inselkirche mit ehemaliger Festungsanlage und Vorwerk: Die Kirche aus Backstein ist das einzig erhaltene Element des ehemaligen Komplexes mit Schloss und Nebengebäuden, der von einer Festungsanlage umschlossen wurde. Die Festung war ein fünfstrahliger Stern mit einem Vorwerk, das die Kirche umgab. Die Anlage wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Erhalten sind Teile der Erdwälle und Gräben. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, sonst geschlossen, Führungen nach Bedarf durch sachkundige Bürger.

Klütz: Literaturhaus Uwe Johnson, Im Thurow 14: Um 1890 erbauter ehemaliger Getreidespeicher, jetzt Literaturhaus mit Dauerausstellung zum Schriftsteller Uwe Johnson. Geöffnet 10 bis 17 Uhr, Führung: 11 Uhr durch Torsten Rutsch und Anja-Franziska Scharsich.

Klützer Mühle, An der Mühle 35: 1902-04 erbaute Galerie-Holländermühle, bis 1954 windkraftbetrieben, 1960 durch die LPG übernommen, 1980-85 durch Klützer komplett restauriert, seit 1985 Restaurant.

Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, Führungen bei Bedarf durch den Eigentümer.

Schloss und Park Bothmer: Erbaut von 1726-32 für den Reichsgrafen Hans Caspar von Bothmer (1656-1732). Die Anlage ist seit 2008 Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen wurde das Schloss 2015 neu eröffnet. Geöffnet 10 bis 18 Uhr, Führungen nach Bedarf.

Lübstorf: Schloss und Park Wiligrad: Der ehemalige Sitz des mecklenburgischen Herzogs Johann Albrecht wurde 1896-98 mit ausgedehntem Park, Schloss, Maschinenhaus, Marstall, Remise, Waldhaus, Gärtnerhaus, Hühnerhaus und Gärtnerei errichtet. Die historische Schlossgärtnerei wurde bis 1992 betrieben und seit 2002 als romantisches Gartencafé nach historischem Vorbild wiederhergestellt. Geöffnet 11 bis 17 Uhr, Park ist ganzjährig geöffnet, Führungen nach Bedarf.

Neuburg: Kirche, Gänsemarkt: 1219 wird die Dorfkirche erstmals urkundlich erwähnt. Der Baustil ist der Übergang von Romanik zur Gotik, der Kirchturm wurde 1361 vollendet. Im Inneren sind Fresken aus verschiedenen Epochen erhalten, die frühesten aus der Entstehungszeit, die jüngsten um 1700. Zudem gibt es eine Friese-Orgel von 1868. Geöffnet von 10 bis 16 Uhr.

Neukloster: Klosteranlage, Klosterpark, Kirchstraße: Anlage ab 1219 erbaut, heute noch erhalten: Klosterkirche, Glockenturm und Propstei, Klosterpark, Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Geöffnet: 11 bis 16 Uhr, Führungen nach Bedarf.

Passee: Kirche und Turmhügel, Dorfstraße: Backsteinkirche 1317 erstmals erwähnt, frei stehender Glockenstuhl, eingeritzte Sonnenuhren an der Südwand, Orgel von 1860 von Friedrich Wilhelm Winzer (defekt), Teils spiegelbildliche Texte in Ziegel gebrannt, frühdeutscher Turmhügel. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, Führungen nach Bedarf.

Plüschow: Kirche in Friedrichshagen, Dorfstraße: Flachgedeckter Backsteinsaal, errichtet im 15. Jahrhundert, Schnitzaltar, gemalter Epitaph, Kanzel. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, Führungen 11 und 14 Uhr.

Schönberg: Volkskundemuseum Koch’sches Haus, Am Markt 1: Zweigeschossiger Fachwerkbau mit verputzter Vorderfront und Krüppelwalmdach, erbaut um 1830 als Wohnhaus. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr, sonst geschlossen, Führungen nach Bedarf.

Zickhusen: Evangelische Kirche, Dorfstraße: Klassizistischer Kirchenbau um 1840. Geöffnet: 9.30 bis 16 Uhr, sonst geschlossen. Aktionen: Gottesdienst, Lesung.

Wismar: Büdnerei, Hoben 12: Älteste erhaltene Büdnerei. Geöffnet: 10 bis 16 Uhr, sonst auf Anfrage. Führungen auf Anfrage. Achtung: Pkw bitte vor dem Dorf parken.

Bürgerhaus, Spiegelberg 45: Mit bemalten Holztafeldecken aus dem Kemladen Hinter dem Rathaus 9. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Geöffnet zur Führung um 15 Uhr, sonst geschlossen.

Ehemaliges Lizenthaus der schwedischen Krone, Großschmiedestraße 9: Giebelhaus mit mittelalterlichem Ursprung, zu Beginn des 18. Jahrhunderts zum schwedischem Lizenthaus umgebaut und mit Kemladen erweitert. Geöffnet: 10 bis 17 Uhr, sonst geschlossen, Führungen 10.30, 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr.

Zwei Führungen: 11 Uhr „Fünf verschiedene Fassaden“ mit Thomas Vieth, Treffpunkt: vor dem Fürstenhof. 14 Uhr „Vier Buden“ mit Dr. Tilo Schöfbeck, Treffpunkt:

St.-Marien-Kirchhof.

Kemladen Altwismarstraße 23: Ältestes Vorderhaus im Kern aus der Renaissance, im Barock überformt, im 19. Jahrhundert aufgestockt. Geöffnet zu den Führungen 13 und 15

Uhr, sonst geschlossen, Treffpunkt Gerberstraße 1.

Mittelalterlicher Keller, Dankwartstraße 7: Mauerwerk aus dem späten 14. Jahrhundert, Holzbalkendecke etwa um 1645. Geöffnet: 14 bis 16 Uhr, sonst geschlossen.

Ringlokschuppen, Poeler Straße 3: Zwölfgleisiger Ringlokschuppen mit Drehscheibe, erbaut 1889. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Geöffnet: 10 bis 17 Uhr, sonst geschlossen, Führungen stündlich von 11 bis 16 Uhr.

Stadthaus, Am Markt 11: 1858 als Hauptwache erbaut. Geöffnet ab 10 Uhr, Eröffnung des Tages des offenen Denkmals durch Bürgermeister Thomas Beyer. Führungen nach Bedarf.

Wassertor, Spiegelberg 68: Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts erbaut. Geöffnet: 10 bis 17 Uhr, Führungen nach Bedarf.

durch Mitglieder des Club Maritim Welt-Erbe-Haus, Lübsche Straße 23: Zwei sanierte Giebelhäuser mit Kemladen und bauhistorischen Funden aus sieben Jahrhunderten, französische Panorama-Bild-Tapete von 1823.

Geöffnet: 9 bis 17 Uhr, Führungen 11 und 17 Uhr.

• Infos online: tag-des-offenen-denkmals.de

Sylvia Kartheuser

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