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Hexer und Stadtmusikanten begeistern in der Kulturnacht

Grevesmühlen Hexer und Stadtmusikanten begeistern in der Kulturnacht

Zehnte Auflage lockt Hunderte Besucher in die Grevesmühlener Innenstadt / Von mildem Wetter und der guten Laune profitierten auch die länger geöffneten Geschäfte

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„Der Hexer“ Frank Musilinski brachte auf dem Markt das Publikum mit Zauberkunststücken zum Staunen.

Grevesmühlen. Die zehnte Kulturnacht in Grevesmühlens Innenstadt war ein voller Erfolg. Schon am frühen Freitagabend hatten sich viele Familien am Brunnen an der Wismarschen Straße eingefunden, wo vor Beginn des Laternenumzugs zum Markt die schönsten Kostüme von Kindern und auch von Erwachsenen ausgezeichnet wurden. Danach begann das Treiben in der Innenstadt mit Zauberei, Theater, Vorleserunden, Leckereien und der Möglichkeit zum Einkaufsbummel.

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Zehnte Auflage lockt Hunderte Besucher in die Grevesmühlener Innenstadt / Von mildem Wetter und der guten Laune profitierten auch die länger geöffneten Geschäfte

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Bei der Bewertung der besten Kostüme zum Motto „Hexerei und Hokuspokus“ erhielten die Hexen der Kita „Spatzennest“ und die verkleideten Kinder der 2a aus der Fritz-Reuter-Schule jeweils 100

Euro Preisgeld vom Gewerbeverein. Auch Lara Peter (15), Brigitte Duve-Gerlach (59), Wiebke und ihr Sohn Luis Wehr (2) sowie Sebastian Klingbiel bekamen von den Stadtwerken Preise für ihre Verkleidung.

Angeführt von den Spielleuten der Gruppe „Hinterhof“ bewegte sich nach der Preisverleihung der Laternenumzug durch die Wismarsche Straße zum Marktplatz. Dort hatten die Kinder aus dem „Spatzennest“ viele Wünsche in den Baum gehängt und ließen Luftballons steigen, bevor „der Hexer“ Frank Musilinski für Spannung sorgte. Unter anderem steckte er den Arm von Antje Berndt (34) in eine Guillotine – ohne, dass ihr etwas passierte. „Ich hatte etwas Angst. Aber ich habe nichts gespürt“, sagte die Grevesmühlenerin.

Nach dem Auftritt des „Hexers“ verteilten sich die Besucher in der Innenstadt. In der Stadtbücherei wurde weiter für Kinder gezaubert, in der Buchhandlung Peplau las Astrid Hollmann Geschichten vor.

Zum Beginn des Theaterstücks „Die Grevesmühlener Stadtmusikanten“ versammelten sich viele Besucher der Kulturnacht vor dem Museum am Kirchplatz. Mit viel Humor wurde dort eine ganz eigene Geschichte der Stadtmusikanten erzählt. Esel, Hund, Katze und Hahn waren in die Jahre gekommen und vom Alter gezeichnet. Also wollten sie im Everstorfer Forst eine Senioren-WG eröffnen, wobei einiges dazwischenkam.

Wer zwischen den Vorführungen Zeit fand, bummelte durch 27 Geschäfte der Innenstadt, die bis 22 Uhr geöffnet waren. „Wir sind eigentlich wegen der Kulturnacht hier. Mit den längeren Öffnungszeiten habe ich aber mehr Lust, etwas einzukaufen“, sagte Peter Robst, der mit seiner Familie Fußballschuhe für Sohn Thommy gekauft hatte. „Viele Kunden arbeiten selber und finden es angenehm, jetzt ohne Zeitdruck einzukaufen“, sagte Geschäftsführer Danny Zepuntke vom gleichnamigen Sporthaus.

Ganz neu war die Kulturnacht für eine ehemalige Grevesmühlenerin. Manu Morgan (36) war 2004 aus Grevesmühlen nach Wiesbaden gezogen. „Es ist wirklich toll. Ich finde schön, dass alle rauskommen und mitmachen“, sagte sie.

Malte Behnk

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