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Himmel und Hölle in St. Nikolai

Himmel und Hölle in St. Nikolai

Ausstellung mit Installationen und Texten wird heute eröffnet

Wismar. Heute um 17.30 Uhr wird in St. Nikolai die Ausstellung „Himmel und Hölle“ als Teil des Wismarer Reformationsprojektes eröffnet.

„Das ist der Höllenraum“, sagt Sieglinde Mix als kunstpädagogische Leiterin beim Aufbau in der Kirche. Eine großformatige Blumenwiese, gemalt auf langen Papierrollen, verhängt den sonst dunklen Raum einer Kapelle. Ein alter Windfang wird zu einem ganz anderen Raum. Dort sitzt eine Figur. Einsam. Mitten in einem Berg voll leerer Schnapsflaschen und Müll. „Das ist Horst Torfkopf“, erklärt Anke Heuckrodt aus Wismar die Figur. Sie gehört zum Team des Vereins KaSo, das mit Sieglinde Mix den Raum geschaffen hat. „Eine Hölle ist das, wo man nicht rauskommt. Was man am liebsten hinter sich lassen möchte“, erklärt sie die eigene, auch autobiografische Auseinandersetzung mit dem Thema Himmel und Hölle. Und schüttelt den Kopf: „Es gibt so viele Menschen, die ihre Höllen verstecken. Und draußen ist alles schön, ist alles gut.“ Grüner Kunstrasen und Campingmöbel sind vor der gemalten Wiese platziert. Die mit der gut versteckten Tür, wo Horst Torfkopf zu sehen ist.

„Außen ist die heile Welt, innen die Hölle, so wie das bei manchen Menschen ist“, erklärt Sieglinde Mix.

Verschiedene Installationen in den Kapellen der Nikolaikirche werden zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Himmel, der eigenen Hölle und natürlich den kirchlichen Begriffen einladen. Dazu Texte der Textwerkstatt „Wismar to go“, die genau wie die Installationen im Zuge des Reformationsprojektes „Freiheit und Glaube“ entstanden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben ihren Himmel und ihre Hölle in Kapellen gestaltet. Kinder zeigen ihren Himmel mit viel blauem Stoff, der durchscheinend vom hohen Kapellengewölbe fließt. Ein Ort zum Träumen mit Sitzkissen und einer beflügelnden Höhe.

Die Ausstellung ist montags bis sonnabends von 8 bis 20 Uhr und sonntags ab 12 Uhr zu sehen.

N. Hollatz

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