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Kinderfilm über den Holocaust feierte Weltpremiere

Wismar/Schwerin Kinderfilm über den Holocaust feierte Weltpremiere

„Chika, die Hündin im Ghetto“ nach der gleichnamigen Kindergeschichte von Batsheva Dagan wurde in Wismar uraufgeführt. Die 90-jährige Autorin, selbst Holocaust-Überlebende und später Kinderpsychologin, war zur Premiere aus Israel angereist.

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Aus Israel zur Weltpremiere angereist: Die Holocaust-Überlebende und Autorin Batsheva Dagan (90) in Wismar vor der Filmkulisse des Trickfilms „Chika, die Hündin im Ghetto“.

Quelle: Dietmar Lilienthal

Wismar/Schwerin. Der Puppentrickfilm „Chika, die Hündin im Ghetto“ hatte am Mittwoch im Kinosaal des Landesfilmbüros in Wismar Uraufführung. Der 15-minütige Film, der kleine Kinder der dritten bis sechsten Klassen früh mit dem Thema Holocaust bekannt machen soll, wurde bei der Premiere mit viel Applaus als bildkünstlerisches Meisterwerk aufgenommen. Der Film handelt von dem jüdischen Jungen Mikasch, der mit seiner Familie in einem Versteck den Holocaust überlebt und nach der Befreiung auch seine geliebte Hündin Chika wieder trifft.

Zur Weltpremiere war am Mittwoch auch Batsheva Dagan (90), die Autorin des gleichnamigen Kinderbuchs, aus Israel anwesend. Die Holocaust-Überlebende und spätere Kinderpsychologin bemüht sich in ihren Arbeiten, Kinder möglichst frühzeitig mit dem Thema Holocaust in Berührung zu bringen. Dabei betonte sie in Wismar ihren Grundsatz: „Es musste ein Happy End sein, denn Kinder brauchen Hoffnung.“

Der Film, den die Hamburger Produktionsfirma Trikk 17 unter anderem mit Hilfe des ZDF, mit Mitteln der Filmförderung MV, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der F.C. Flick Stiftung produzierte, soll jetzt zunächst auf Festivals gezeigt werden und später und breitem Maße Schulen zur Verfügung gestellt werden. Das Drehbuch nach Batsheva Dagans Vorlage schrieb Carmen Blazejewski, Regie führte Sandra Schießl. Eine englischsprachige Version des Films ist in Vorbereitung, sagte der Hamburger Filmproduzent Björn Magsig in Wismar.

OZ

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