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Kleine Filmemacher in Wismar ganz groß

Wismar Kleine Filmemacher in Wismar ganz groß

Mit „Nautilus“ startete gestern das Filmfest / Hochkarätige Beiträge am Wochenende auf dem Programm

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Mit einer großen Torte – angeschnitten von der Gleichstellungsbeauftragten Simone Jürß in Vertretung von Landrätin Kerstin Weiss – wurde gestern das siebte Kinderfilmfest eröffnet. Fotos (4): Nicole Hollatz

Wismar. Große Aufregung gestern Vormittag bei Chantal, Hermine, Jette, Jennifer, Justin, Lia-Marie und Marco: Ihre Filme wurden bei einem richtigen Filmfest gezeigt. Zum siebten Mal lockte das Wismarer Kinderfilmfest „Nautilus“ die jüngsten Filmemacher und -fans nach Wismar ins Filmbüro und in den großen Kinosaal.

OZ-Bild

Mit „Nautilus“ startete gestern das Filmfest / Hochkarätige Beiträge am Wochenende auf dem Programm

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„Eine Kinderjury hat unter den eingereichten Filmen die besten ausgesucht“, erklärte Nachwuchsmoderator Ingolf Holst, nachdem er mit einem klassischen Gong-Schlag das Fest eröffnete. Die gezeigten Filme und so mitunter auch die Nachwuchsfilmemacher kamen aus Wismar, Grevesmühlen, Wolgast, Neubrandenburg, Dersekow (Landkreis Vorpommern-Greifswald), Kavelstorf (Landkreis Rostock), Lübz, Schwerin, Tessin und Rostock.

Zu den jüngsten Akteuren und Gästen gehörten die Vorschulkinder der Kita „Alter Holzhafen“ in Wismar. Die Kids haben einen niedlichen Gemüsetrickfilm gedreht und viel Applaus bekommen. Kita-Leiterin Nicole Feldmann war begeistert: „Wir machen das jedes Jahr mit den Vorschulkindern in Kooperation mit dem Wismarer Filmbüro. Das bringt den Kindern sehr viel neben dem Spaß. Sie lernen, konstant an einer Sache zu arbeiten. Das Projekt ist toll für die Sprache und die Kreativität.“ Und die Kinder merken, wie viel Arbeit hinter jedem Film steckt.

In den Kinopausen nutzten die Mädchen und Jungen die anderen Angebote im Filmbüro, malten Filmdosen an, zogen selbst mit der Kamera über das Gelände und führten Interviews oder ließen sich im Garten des Filmbüros über das wichtige Thema Bienen informieren. Dort erzählte die „Bienenhüterin“ Rita Klammer als zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin für den Naturpark Sternberger Seenland etwas über die wichtigen und sehr gefährdeten Insekten. „Es geht den Bienen schlecht, wir können aber ohne Bienen nicht überleben. Die Bienen hungern, wenn es irgendwo nur grün ist, ist das die Wüste für die Biene“, erklärte sie. Die Bienen brauchen bestimmte Blumen und Blüten zur Ernährung. Die Kinder hatten die Chance, „Samenbomben“ zu bauen. Lehm mit entsprechenden Sämereien, der als Kugel getrocknet auf die heimische Wiese oder in den Grünstreifen geworfen wird und beim nächsten Regen aufweicht. „In drei Tagen keimen die Samen, in zwei, drei Wochen blühen die Blumen“, sagte Rita Klammer. Und zwar genau die Blumen, die die Bienen zum Überleben brauchen.

Am Nachmittag zeigte „KIDS Courage“ als Filmfestival zu Kinderrechten ein Kurzfilmprogramm, bevor am Abend das 10. Wismarer Filmfest mit vielen prominenten Besuchern und natürlich hochkarätigen Filmen eröffnet wurde. Der Zeichentrickfilm „Chika, die Hündin aus dem Ghetto“ bewegte die Menschen, die Dokumentation „Rabbi Wolff – ein Gentleman vor dem Herrn“ über den langjährigen Landesrabbiner William Wolff faszinierte.

Heute und am morgigen Sonntag werden weitere hochkarätige Filme „made in MV“ gezeigt. Und alle haben etwas mit dem Land zu tun.

„Als wir die Zukunft waren“ und „Parchim International“

Am heutigen Sonnabend gibt es von 10 bis 17 Uhr auch Kinderkino auf dem Filmbüro-Gelände in der Bürgermeister-Hauptstraße 51-53. Das Filmfest-Programm startet zeitgleich mit Nachwuchsfilmen aus dem Land.

Am Nachmittag folgen die Hauptfilme: 16 Uhr: „Als wir die Zukunft waren“, 18.15 Uhr: „Projekt A – eine Reise zu den anarchistischen Projekten in Europa“, 20.30 Uhr: „Parchim International“ über den Verkauf des Parchimer Flughafens an einen Chinesen. Um 22.30 Uhr wird „Alki, Alki“ gezeigt, ein hochprozentiger und tragikomischer Film von Axel Ranisch.

Am Sonntag folgen die Filme „Utbüxen kann keeneen“ (10 Uhr, auf Platt mit Untertiteln) und „Landstück“ (14 Uhr).

Nicole Hollatz

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