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„Kleine Große Meister“ zeigen ihr musikalisches Talent

Grevesmühlen „Kleine Große Meister“ zeigen ihr musikalisches Talent

Die Kreismusikschule „Carl Orff“ führte internen Wettbewerb im Foyer des Tannenberg-Gymnasiums durch / 20 Schüler verschiedener Bereiche waren dabei

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Christian Pril (9) zeigte sein Können auf der Trompete. Sein Vater Ilja hat ihn am Klavier begleitet.

Quelle: Fotos: Daniel Heidmann

Grevesmühlen. Wie ein erfahrener Hase steht Christian Pril auf der Bühne. Der Neunjährige zeigt vor der Jury keinerlei Aufregung und präsentiert seine drei Songs auf der Trompete erstaunlich souverän. „Ich habe kein großes Lampenfieber“, sagt das Musiktalent. „Ich versuche die Jury zu ignorieren und mich nur auf die Noten zu konzentrieren.“ Das funktioniert gut. Ohne hörbare Fehler präsentiert der Junge die Stücke „Lazy Day“, „Down-river“ und „On the Bandstand“ von Alan Bullard. Die Jury applaudiert.

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Die Kreismusikschule „Carl Orff“ führte internen Wettbewerb im Foyer des Tannenberg-Gymnasiums durch / 20 Schüler verschiedener Bereiche waren dabei

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„Ich bin ganz zufrieden. Im mittleren Stück habe ich gemerkt, dass ein wenig die Dynamik gefehlt hat“, analysiert der Grundschüler nach der knapp vierminütigen Darbietung sein Spiel selbstkritisch.

Vater Ilja Pril, der seinen Filius auf dem Klavier begleitet hat, urteilt: „Wir haben viel geübt. Und ich denke, das war heute ganz gut.“ Dennoch gebe es Punkte, die verbessert werden könnten. „Wir sind immer sehr selbstkritisch“, sagt der Papa, der vor elf Jahren aus Russland nach Deutschland kam.

Dabei ist sein Sohn, der seit drei Jahren an der Trompete unterrichtet wird, zum ersten Mal beim Wettbewerb „Kleine Große Meister“ der Kreismusikschule „Carl Orff“ dabei. Am Sonnabend hat die 6.

Ausgabe der schulinternen Veranstaltung im Foyer des Tannenberg-Gymnasiums stattgefunden. Insgesamt haben 20 musikalische Talente vor einer Jury ihr Können gezeigt. Mit dabei waren Schüler und Schülerinnen aus den Fachbereichen Streichinstrumente, Blasinstrumente, Klavier und Gesang.

„Wir freuen uns über die rege Teilnahme. Das Schuljahr hat erst spät begonnen und die Vorbereitungszeit war entsprechend kurz“, sagt Relia Paul, Vorsitzende der sechsköpfigen Jury. Unter den 20 Musiktalenten konnten sich acht über das Prädikat „mit Auszeichnung“ freuen. Zehnmal wurde „sehr gut“ vergeben, zwei Mal „gut“. „Die Leistungen sind in den vergangenen drei Jahren auf einem gleichbleibenden, hohen Niveau“, resümiert Relia Paul. Der Auftritt des kleinen Trompeters Christian Pril hat sie besonders begeistert. „Ich kenne ihn noch als schüchternen Jungen aus dem Kinderchor.

Er hat einen unglaublichen Sprung gemacht. Was er für Töne in seinem Alter spielt, ist bemerkenswert“, lobt die Jurychefin.

Drei Teilnehmer erreichten sogar die Höchstwertung von 25 Punkten. Darunter war auch Emil Pril, Christians großer Bruder. Der 14-Jährige stellte sein Talent auf dem Saxophon unter Beweis. Schon im Vorjahr hatte er beim Wettbewerb das Prädikat „mit Auszeichnung“ erhalten. Der Jugendliche hatte in seiner fast 15 minütigen Darbietung die Stücke „Sonata“ von Phil Woods und „Scaramouche“ von Darius Milhaud zum Besten gegeben.

Auch Emil wurde von seinem Vater begleitet. „Bei seinen Liedern geht es viel um Improvisation. Ich weiß selbst nie im voraus, was da kommt“, sagt Ilja Pril. Auch der Papa war letztlich zufrieden. „Es war sehr interessant, ihn zu begleiten und ihm zuzuhören“, erklärt der 36-Jährige, der an der Kreismusikschule als Klavierlehrer tätig ist. Sein Sohn Emil konnte nach dem Auftritt kein persönliches Fazit abgeben. Von der Bühne ging es direkt zum nächsten Termin. „Er wollte es noch zum Schach-Punktspiel schaffen“, verrät der Papa.

Daniel Heidmann

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