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Kunstkapelle Weitendorf braucht Schönheitskur

Weitendorf Kunstkapelle Weitendorf braucht Schönheitskur

Efeu wächst auf das Dach, Steine im Mauerwerk sind lose, die Eingangstür ist schief

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Die Kunstkapelle in Weitendorf muss dringend saniert werden. Kopfzerbrechen bereitet der Efeu.

Quelle: Norbert Wiaterek

Weitendorf. Pfeiler zerbröseln, Steine im Mauerwerk sind lose, Efeu wuchert und wächst auf das Dach. Die Eingangstür ist schief und könnte einen neuen Anstrich gebrauchen, Dachpfannen sind kaputt: Die unter Denkmalschutz stehende Kunstkapelle in Weitendorf bei Proseken braucht dringend eine Schönheitskur.

„Wir müssen unbedingt etwas tun“, mahnt Gägelows Bürgermeister Uwe Wandel (Liste SPD), „damit die Schäden nicht noch größer werden“. Als erste Maßnahme soll der Gemeindearbeiter beauftragt werden, die losen Steine im Mauerwerk fachgerecht zu befestigen und einige Fugen zu erneuern. „Fehlende Steine werden ersetzt. Dafür nehmen wir natürlich wieder das Klosterformat“, erklärt der Bürgermeister.

Damit die Eingangstür wieder gut schließt, sollen spätestens im Sommer die Riegel an der Tür ersetzt werden. Und das Holz brauche einen neuen Anstrich.

Kopfzerbrechen bereitet der Efeu, der am Mauerwerk wuchert und Richtung Dach wächst. Gemeindevertreterin Ortrun Hünemörder aus Neu Weitendorf schlägt vor, die Wurzeln zu kappen. „Das wäre eine tagfüllende Arbeit.“ Doch dann könnte sich der Efeu Nährstoffe aus dem Mauerwerk holen.

Fazit: Die Gemeinde möchte zunächst den Boden begehen und feststellen, eventuell auch mit Hilfe eines Gutachters, ob es unter dem Dach Feuchtigkeitsschäden gibt. Danach soll entschieden werden, wie weiter verfahren wird. Wenn möglich, will die Gemeinde Gägelow auch „Denkmalpflegemittel“ für Arbeiten ab Herbst beantragen.

„Die Kunstkapelle stammt aus dem 15. Jahrhundert. Wir müssen sie erhalten, sie hat Symbolwert für unsere Gemeinde“, betont Manfred Harloff (SPD). Der ehemalige Pastor von Proseken und Hohenkirchen ist Vorsitzender des Finanzausschusses.

Norbert Wiaterek

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