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Laut gegen rechte Hetze in Markthalle

Wismar Laut gegen rechte Hetze in Markthalle

Am morgigen Dienstag ab 17 Uhr wird es in der Markthalle am Alten Hafen laut und wegen des kostenfreien Eintritts auch voll.

Wismar. Am morgigen Dienstag ab 17 Uhr wird es in der Markthalle am Alten Hafen laut und wegen des kostenfreien Eintritts auch voll. Die bundesweite Counter-SpeechTour (deutsch: Gegenrede, Widerworte geben) macht Station in Wismar. Die Veranstaltung heißt: „Wir sind lauter! Gegen rechte Hetze!“

Das Aktionsbündnis „Wismar für alle“ gestaltet gemeinsame Statements und an Ständen vor der Halle werden ab 16 Uhr viele Information dazu gegeben, ein buntes Programm und Imbiss angeboten.

Von 17 bis 19 Uhr sind Wismarer Künstler auf der Bühne: die a-cappella-Artisten der Gruppe „AK Pitches“ mit Teilnehmern von beiden Gymnasien, gefolgt von dem Elektro-Duo „Roush & Keyella“. Dahinter verbergen sich die Wismarer Ronald Lonkowsky und Duncan Ó Ceallaigh. Den Schlusspunkt setzt die Kultband „Sabine Fischmarkt“.

Dazwischen zeigen Wismarer Bürger aus aller Herren Länder, wie bunt die Normalität in der Hansestadt ist. Auch Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack (SPD) will dabei sein und Überraschendes über seine Stadt zu berichten haben. Tatsächlich geht es den Veranstaltern darum, Werbung für ein tolerantes und auf-einander-neugieriges Wismar zu machen und Argumente für den (gewaltfreien) Disput mit besorgten Bürgern zu üben, vor allem zum Thema „Rechte Hetze im Netz und auf der Straße“. Auch in Wismar hat sich die Stimmung in letzter Zeit aufgeheizt. Es gab mehrfach Angriffe auf geflüchtete Personen. Alle hier Schutz suchenden Menschen, Helfer und Integrationshelfer und die Einwohner Wismars, die gerne gute Musik hören, sind von den lokalen Organisatoren wie „Das Boot“, der Verein für demokratische Orientierung und Teilhabe (Dot.Kom) und der Olgashof eingeladen, mitzufeiern.

Das Abendprogramm ab 19 Uhr gestalten die international bekannte Sängerin Lesli Clio (Berlin) und der syrischen Band Khebez Dawle.

Die Kampagne „Laut gegen Nazis — Rechte Gewalt kann jeden treffen“ begann vor über zehn Jahren in Hamburg. Ziel ist es nach eigenen Angaben, den „Zusammenschluss der Zivilgesellschaft gegen den wachsenden Rechtsextremismus und seiner Wirkung zu forcieren“.

OZ

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