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Malerei und Steinobjekte im Baumhaus

Wismar Malerei und Steinobjekte im Baumhaus

Zum Jahresabschluss werden Arbeiten von Oda Schielicke und Gunter Schöne gezeigt

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„Steinbehausungen“ von Gunter Schöne sind neben Malerei von Oda Schielicke ab Sonnabend im Baumhaus zu sehen. FOTO: PRIVAT

Wismar. . „Licht, Häuser und Strukturen“ stehen im Mittelpunkt der letzten Ausstellung des Jahres im Baumhaus am Alten Hafen. Sie wird am Freitag, 25. November, um 19.30

Uhr eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten von zwei Künstlern, die sich inhaltlich ergänzen.

Die Bilder von Oda Schielicke verweisen auf die Darstellung des Lichts, der Luft und der Atmosphäre. Sie drücken das Gefühl einer dynamischen, in ständiger Veränderung begriffenen Wirklichkeit aus.

Die Anatomie der Farbe aufzuzeigen ist eines ihrer Hauptanliegen. Sie bringt die Vibration der Linie sowie das Fluten der Farben in Balance. Sie stellt genau beobachtete und präzise wiedergegebene Naturdetails vollkommen frei gestalteten Schilderungen des Atmosphärischen gegenüber, und das in einer eigenwilligen Mischung aus exzessiven Duktus und klassischer Bildposition. Oda Schielicke zu ihren Bildern: „Ich bin beeindruckt vom Licht und lasse durch Farben, Linien und Strukturen Bildformen entstehen, die in der Natur existieren. Löse ich mich davon, entstehen Traumbilder, es entstehen oft skurrile Kompositionen, dynamisch fließend.“

Der zweite Künstler ist Gunter Schöne. Er stellt uns Steinobjekte vor. „Steinbehausungen haben mich inspiriert, Steine nicht hauptsächlich außen zu bearbeiten, sondern Innenräume zu schaffen. Trotz einer Verringerung der Masse, wird durch das Schaffen von Zugängen die Oberfläche der Steine vergrößert. Ich überlege: Wie komme ich den Stein hinein“, sagt der Künstler zu seinen Überlegungen. Die innere Durchdringung des im massiven Stein fiktiv geschaffenen Innenraums beschäftigt Gunter Schöne.

Merkmal seiner Innenräume ist ihre Durchlässigkeit. Die Skulptur möchte für den Betrachter optisch zugänglich sein und ihn visuell zum Betreten einladen. Dabei erinnert die Form der „Häuser“ ein wenig an die Behausungen der Indianer oder amerikanische Lehmbauten. Die Skulpturen vermitteln das abstrakte Bild einer Behausung, wollen keinen konkreten Wohnraum oder individuell gestaltete Immobilie abbilden. Die Ausstellung ist eine Kombination aus Malerei und Skulptur von Licht durchflutet, farbenfroh und außergewöhnlich.

Die Ausstellung im Baumhaus ist bis zum 1. Januar täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, am 24. Dezember von 10 bis 13 Uhr und am 25. Dezember von 13 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

OZ

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