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Mit „Faust“ und „Jedermann“ in den vierten Festspielsommer

Wismar Mit „Faust“ und „Jedermann“ in den vierten Festspielsommer

Georgenkirche in Wismar wird vom 6. Juli bis zum 12. August 2017 wieder zur Bühne für großes Theater / 6550 Besucher kamen in diesem Jahr zu den Aufführungen

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Die „Faust“-Aufführungen in St. Georgen waren in diesem Jahr ein Riesenerfolg. Nächstes Jahr sind 13 Vorstellungen vorgesehen.

Quelle: Nicole Hollatz

Wismar. Die Festspiele Wismar scheinen im Aufwind. Das dritte Jahr in Folge steigen die Besucherzahlen. Auch 2017 werden in der Georgenkirche die Stücke „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal und „Faust I“ von Johann Wolfgang von Goethe zu sehen sein.

OZ-Bild

Georgenkirche in Wismar wird vom 6. Juli bis zum 12. August 2017 wieder zur Bühne für großes Theater / 6550 Besucher kamen in diesem Jahr zu den Aufführungen

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Als sich das Schicksalsrad im „Jedermann“ 2014 zum erstem Mal in der Georgenkirche in Wismar drehte, kamen insgesamt etwa 4000 Besucher zu den zehn Vorstellungen. Ein Jahr später waren es 16 Aufführungen und rund 5000 Besucher, die Auslastung lag durchschnittlich bei 60 Prozent.

Ende 2015 wurde der Verein „Festspiele Wismar“ gegründet. Der Hauptgrund: Für Vereine ist es einfacher, Kultur gefördert zu bekommen, zum Beispiel die Georgenkirche für die Aufführungen kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt zu bekommen. Vorsitzender des Vereins ist Ralf Lorber, Geschäftsführer von Egger Holzwerkstoffe, einem der größten Arbeitgeber in der Hansestadt. Er wagte bereits im Februar einen positiven Blick auf die Zukunft der Festspiele: „Geben Sie uns etwas Zeit und ich bin sicher, dass wir mit diesem Projekt an diesem Ort etwas ganz Großes schaffen können. Wir können in der gleichen Liga spielen wie andere bedeutende Festspiele im Land.“

Und der Verein machte Ernst. Neben dem „Jedermann“ stand erstmals auch Goethes „Faust I“ auf dem Spielplan. Die Anzahl der Besucher schnellte auf 6550 – gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Anstieg. Zudem stieg die Auslastung auf 82 Prozent. „Von den zehn ,Faust’-Vorstellungen waren sieben ausverkauft“, sagt Frank Markwardt von der Hansekontor Wismar GmbH, in deren Händen nach wie vor das Organisatorische liegt.

Die positiven Zahlen setzen sich bei der Finanzierung fort. Zwar sind auch die Festspiele Wismar im Minus. Doch während andere Spielstätten mit gewaltigen Defiziten jonglieren müssen, differieren die Gesamtausgaben (309880 Euro) und Gesamteinnahmen (298660) gerade einmal um gut 11000 Euro. „Und so ganz kostendeckend bekommt man kulturelle Veranstaltungen nur selten hin“, weiß Frank Markwardt aus Erfahrung.

Für 2017 sind 20 Vorstellungen plus eine öffentliche Generalprobe geplant. 13 Mal wird Faust mit Mephisto einen teuflischen Pakt eingehen und sieben Mal wird der reiche Jedermann am Ende feststellen, dass all sein Geld ihn nicht vor dem Tod retten kann. Zudem wird es wieder die drei Projekte „Inklusion“, „Barrierefreiheit“ und „kulturelle Bildung“ geben.

Darüber hinaus sucht der Verein Festspiele Wismar jederzeit Mitstreiter und Förderer. Interessenten können sich telefonisch unter 03841/222890 melden oder per E-Mail an info@festspiele-wismar.de. Der Ticketverkauf beginnt übrigens im Dezember.

Aus dem Spielplan

Am 5. Juli 2017 ist öffentliche Generalprobe für „Faust I“ von Goethe, Premiere ist am 6. Juli ab 19.30 Uhr.

Sonntag, 16. Juli: Barrierefreie Vorstellung auch für Hör- sowie für Sehbehinderte ab 16 Uhr.

29. Juli stehen Faust, Mephisto und Gretchen ab 19.30 Uhr letztmals auf der Bühne.

Ab 3. August 19.30 Uhr dreht sich das Schicksalsrad für „Jedermann“. Sieben Vorstellungen wird es bis zum 12. August geben.

• Infos: www.festspiele-wismar.de

Sylvia Kartheuser

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