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Wismar Musiker aus Region proben in Wismar

Konzert mit Bridget Fogle und dem Jellyfish Jazz Orchestra zugunsten der Musikschule

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Die gebürtige New Yorkerin Bridget Fogle, deren zweite Heimat Deutschland ist, singt in Wismar.

Quelle: Martin Wieprecht

Wismar. Auf ein großes Konzert bereiten sich die 25 Musikerinnen und Musiker des „Jellyfish Jazz Orchestra“ seit Monaten vor. Am 19. November geben sie zusammen mit Bridget Fogle, der Blues-Sängerin aus New York, in der Wismarer Musikschule ein Konzert. Eine Hommage der inzwischen erwachsenen Musiker an ihre Wurzeln in der Wismarer Musikschule und ihre Antwort auf den – inzwischen ad acta gelegten – Gedanken, das Musikschulgebäude zu schließen. Denn ein Großteil der Mitglieder des „Jellyfish Jazz Orchestra“ spielte als Schüler jahrelang in der Wismarer Big Band.

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Konzert mit Bridget Fogle und dem Jellyfish Jazz Orchestra zugunsten der Musikschule

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„Nach der Schule sind dann aber viele zum Studium weggezogen“, erklärt Musikerin Christine Unger. Nach den Erfahrungen in der Big Band unter der Leitung von Jana Rohloff wollten sie aber weiter auf solch einem hohen Niveau Musik machen, suchten – jeder für sich – passende Formationen. Und gründeten zusammen das „Jellyfish Jazz Orchestra“. Wer Jana Rohloff als Leiterin der Musikschule Wismar und Formationen wie die Big Band und das „Jellyfish Orchestra“ kennt, weiß, wie viel Wert sie auf das hohe musikalische Niveau legt. Das Ergebnis: Die Formation gewann prompt 2012 den Bundesorchesterwettbewerb. Die Musiker sind ihrer Musikschule treu geblieben. Jeden Freitagabend kommen sie zur Probe nach Wismar, geben in der Hansestadt und darüber hinaus Konzerte.

Das mit Bridget Fogle wird etwas Besonderes. „Wir haben schon überlegt, ob wir einen größeren Saal nehmen sollten, aber wir wollen bewusst ein Zeichen für die Musikschule und das Gebäude setzen“, erklärt Christine Unger. Sie ist Mitglied im Vorstand des im Oktober 2011 anerkannten gemeinnützigen Vereins als Träger der Band.

„Wir wollen zeigen, was für ein schöner Konzertsaal die Aula ist – der richtige Rahmen für solch eine glitzernde Lady“, berichtet Christine Unger weiter. „Denn die schöne Aula des altehrwürdigen Backsteingebäudes ist wie geschaffen für große Konzerte!“ „The Lady sings the Blues“ – die Lady singt den Blues – und das Wismarer „Jellyfish Jazz Orchestra“ swingt mit. Die Big Band begibt sich musikalisch zu den Wurzeln des Jazz, dem Blues. Allerdings keineswegs traurig, sondern bewegend im mehrfachen Wortsinne. Das namensgebende Bandmotto „It must be jelly ’cause jam don’t shake like that!“ – ein Lied von Glenn Miller – verpflichtet die Bigband-Jazz-Tradition zum „Anstecken“ der Zuhörer. Auf das Konzert mit der stimmgewaltigen Bridget Fogle können sich die Wismarer freuen. Mit Liedern des „Diane Schuur & Count Basie Orchestras“ will sie zusammen mit der Band die Bühne zum Beben bringen. Oder bewegen mit der Gershwin-Ballade „I loves you Porgy“ aus „Porgy and Bess“.

Teil des Erlöses für Verein

Das Konzert beginnt am 19. November um 19.30 Uhr in der Aula der Wismarer Musikschule, Einlass ist ab 19 Uhr. Einen Kartenvorverkauf gibt es nicht, der Platz ist begrenzt. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt für Schüler 7 Euro. Ein Teil des Erlöses kommt dem Förderverein der Musikschule zugute. Am Donnerstag, 24. November, geben Band und Sängerin ein weiteres Konzert. Es findet um 20 Uhr in der Bühne 602 in Rostock statt.

Nicole Hollatz

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