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Nächste Runde für „Ritter, Tod und Teufel“

Wismar Nächste Runde für „Ritter, Tod und Teufel“

Acht Vorstellungen der Reformationsoper sollen es werden / Wismar steht auch wieder auf dem Spielplan

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Florian Hacke in der Rolle des Thomas Aderpul und Jacqueline Boulanger als seine Ehefrau Anna in der Reformationsoper „Ritter, Tod und Teufel“. Nächstes Jahr könnte es eine Neuauflage geben. FOTO: HEIKO PRELLER

Wismar. Die Reformationsoper „Ritter, Tod und Teufel“ könnte nächstes Jahr in die zweite Runde gehen. „Derzeit gibt es Bestrebungen des künstlerischen Leiters Wolfgang Schmiedt für acht weitere Vorstellungen von Rendsburg bis Malchin“, sagt Klaus-Jürgen Ramisch, Leiter des Sachgebiets Kultur und Archiv in der Kreisverwaltung. Für Nordwestmecklenburg von Interesse wären die Aufführungen in Schwerin, Gadebusch und Wismar, wo das Stück zum zweiten Mal zu sehen wäre. „Wir würden den Termin in Wismar aber so legen, dass er nicht mit dem großen Reformationsprojekt von Lars Maue konkurriert“, versichert der Sachgebietsleiter.

„Reformation, Freiheit und Glaube“ von Regisseur Lars Maue soll im September 2017 in Wismar uraufgeführt werden. Spielstätten werden die Kirchen St. Nikolai und St. Georgen sein, hinzu kommen das ehemalige Schwarze und das Graue Kloster sowie der Platz am Marienkirchturm.

Die musikalische Genres übergreifende Oper „Ritter, Tod und Teufel“ um den Prediger Thomas Aderpul wurde dieses Jahr in der Dorfkirche in Gressow uraufgeführt – vor vollen Bänken. Es war ein historischer Ort, ein Ort, an dem der aus Lübeck vertriebene Mann wirklich Martin Luthers Lehren gepredigt hat. Es folgten Aufführungen in Lübeck, Klütz, Schönberg, Ratzeburg und zum Schluss in der Wismarer Georgenkirche. „Es war ein tolles Gefühl, auf die Aufsteller das Schild ,ausverkauft’ kleben zu können“, sagt Klaus-Jürgen Ramisch. Mit 400 Besuchern war die Kirche bis zum Rand gefüllt. Und immerhin 300 Besucher gab es in Schönberg.

„Aber wir müssen auch feststellen, dass es in Lübeck und Ratzeburg nicht optimal gelaufen ist. Da hatten wir uns mehr erwartet“, so der Sachgebietsleiter und Organisator. Im großen Ratzeburger Dom wirkten die etwa 120 Besucher recht verloren und in der Lübecker Petrikirche seien es noch weniger gewesen. Ramisch ist dennoch zufrieden: „Insgesamt kommen wir aber auf 1600 Besucher und das ist ganz ordentlich.“

Insgesamt hat das Stück mehr als 100000 Euro gekostet. Weil es ein länderübergreifendes Projekt zur Reformation war, hat der Bund 50100 Euro gegeben. Vom Land, vom Landkreis, von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland sowie den Sponsoren gab es ebenfalls Geld. „Naja, und einiges ist ja auch über den Kartenverkauf reingekommen“, sagt Klaus-Jürgen Ramisch. Da die Karten über drei verschiedene Schienen verkauft wurde, lägen die endgültigen Zahlen dafür aber noch nicht vor. Sylvia Kartheuser

OZ

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