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Oliver Lück liest auf Poel Flaschenpostgeschichten

Oertzenhof Oliver Lück liest auf Poel Flaschenpostgeschichten

Eine Reise rund um die Ostsee erleben Poeler und Gäste der Insel am Freitag, dem 17. Juni, bei einer Lesung, die Oliver Lück ab 19 Uhr im Café Frieda (Oertzenhof 4) gestaltet.

Oertzenhof. Eine Reise rund um die Ostsee erleben Poeler und Gäste der Insel am Freitag, dem 17. Juni, bei einer Lesung, die Oliver Lück ab 19 Uhr im Café Frieda (Oertzenhof 4) gestaltet.

In Zeiten von Twitter oder WhatsApp-Gruppen wirkt eine Flaschenpost wie ein Relikt aus uralter Zeit – dabei ist sie genau das Gegenteil: Eine Flaschenpost ist zeitlos. Und grenzenlos. Sie ist wie ein Schatz. Wie eine Zeitkapsel hütet sie Wünsche und Hoffnungen – manchmal nur ein paar Tage, meist viele Jahre, oft für immer. Wer einen Brief schreibt, diesen in eine Flasche steckt und ins Meer wirft, schickt seine Gedanken auf eine ungewisse Zeitreise.

Zwei Jahre ist der Journalist und Fotograf Oliver Lück immer wieder in die Länder gereist, die an die Ostsee grenzen. Ausgangspunkt war eine Frau in Lettland, die am Strand vor ihrer Haustür 35 Flaschenpostbriefe gefunden, allerdings nie eine Antwort geschrieben hatte. Das hat Lück getan, oft viele Jahre nach dem Fund. Er wollte wissen, wer hinter diesen Nachrichten steckt. Und die Recherche nahm ungeahnte Ausmaße an: Er traf Schriftsteller und Erfinder, Meeresforscher und Strandpolizisten. Mit seinem Buch taucht Oliver Lück ein in ein Meer voller Geschichten und zeigt, wie die Ostsee auf ungewöhnliche Weise Menschen verbindet. Er begegnet einem schwedischen Fischer, der auf einer entlegenen Insel lebt und dort mehr als 100 Flaschen mit Post entdeckt hat. Er lernt einen Flaschenpostredakteur aus Kiel kennen, der eine Zeitung herausgibt, die man nicht kaufen, aber finden kann. Auf Rügen besucht er einen Mann, der regelmäßig Flaschenpost verschickt und schon 30 Antworten bekommen hat. Und auf Bornholm zeigt ihm ein alter Leuchtturmwärter 200 Briefe, die er seit 1971 am Strand gesammelt hat, viele davon aus DDR-Zeiten.

OZ

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