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Wismar Pöttermarkt an der Nikolaikirche
Mecklenburg Wismar Pöttermarkt an der Nikolaikirche
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00:00 12.07.2013
Drei Töpferinnen und ein Grafiker aus der Region mit ihren Kelchen vor St. Nikolai: Diana Hanczyk, Julia und Harald Larisch sowie Karin Auerbach (v. l.). Quelle: Nicole Hollatz
Wismar

Morgen und am Sonntag ist es wieder so weit — zum achten Mal nun schon findet der beliebte „Pöttermarkt vör Sankt Nikolai“ statt. „Wir arbeiten immer eng mit der Kirche zusammen“, so Töpferin Karin Auerbach. Das Organisationsquartett Diana Hanczyk, Julia und Harald Larisch sowie Karin Auerbach, versucht immer, gerade aktuelle Themen aus der Kirche auf den Töpfermarkt zu übertragen.

„In Sankt Nikolai ist derzeit eine Ausstellung zum Thema Afrika zu sehen“, erklärt Karin Auerbach. Ihr Bogen zum Töpfermarkt: „In Afrika ist Wasser ein großes Thema, also haben wir den Kelch als verbindendes Element.“ Der Kelch, dem auch im christlichen Glauben eine große Bedeutung zugedacht wird. Die teilnehmenden Töpfer werden zeigen, wie unterschiedlich ein Kelch sein kann.

Dazu all die Waren, die die Herzen der Fans des Getöpferten höher schlagen lassen. „Wir laden immer zwei Drittel der Töpfer aus den vergangenen Jahren ein, dazu ein Drittel neue aus den Bewerbungen“, sagt Karin Auerbach. So können die Besucher des „Pöttermarkts“ Serien erweitern und gleichzeitig auch ganz Neues entdecken.

Mindestens genauso beliebt wie die Stände der Töpfer ist das Kuchenbüfett. Zusammen mit ihrem Kunstverein KaSo ruft Karin Auerbach zum Füllen des Büfetts immer zu einer ganz besonderen Aktion auf.

Die Wismarer können vorbereitete Tassen, Teller und Co. selbst bemalen. Die Glasuren werden gebrannt. Zum Töpfermarkt können die Menschen dann ihr Stück im Tausch gegen einen Kuchen abholen.

Im Schnitt kommen so 100 verschiedene Kuchen zusammen, die für einen kleinen Obolus am Wochenende verkauft werden. „Die Einnahmen daraus kommen dem Verein und der Kirchenarbeit zugute“, so Karin Auerbach. Aus dem Verein selbst werden 20 Helfer und Ehrenamtler mit anpacken.

Sie alle hoffen auf gutes Wetter. Nicht zu viel Sonne, das lockt die Menschen eher an den Strand. Nicht zu viel Wind wie in einem der Jahre davor, wo manch ein schönes Stück zu Bruch ging. Bei Regen könnten die Töpfer ihre Stände auch in der Kirche aufbauen.

Der Markt ist am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Sonntag beginnt für die Töpfer und die Gemeinde mit einem Töpfergottesdienst, der ab 10 Uhr in St. Nikolai stattfindet.

Nicole Hollatz

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