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Wismar „Quadro Nuevo“ begeisterte mit sehnsuchtsvoller Weltmusik
Mecklenburg Wismar „Quadro Nuevo“ begeisterte mit sehnsuchtsvoller Weltmusik
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00:16 12.01.2015
Quadro Nuevo (v. l.): Andreas Hinterseher, Mulo Francel, Didi Lowka und Evelyn Huber, hinter der Harfe, begeisterten. Quelle: Nicole Hollatz
Wismar

Wie ist es Frank Markwardt und Wolfgang Drevs vom Hansekontor gelungen, das international gefeierte „Quadro Nuevo“ in die Markthalle am Alten Hafen zu locken? Die Wismarer nahmen das Konzertangebot überaus dankend an. Die Plätze waren knapp am Samstagabend. Dabei hatte das Hansekontor-Team Stühle und Tische extra so gestellt, dass die Gäste mit ihrem Wein gemütlich sitzen konnten. Deutlich vor Konzertbeginn musste der Einlass gestoppt werden.

Mit dem tosenden Sturm als pfeifender Septakkord genossen die Zuhörer zwei Stunden mit „Tango, Valse Musette, Flamenco, liebevoll entstaubter Filmmusik und ein fast schon verklungenes Italien“. So beschreiben die Musiker selbst ihren Stil. Im Publikum saßen auch Schweriner, Rostocker, Lübecker und Hamburger, wie die Autokennzeichen im Umfeld der Halle verrieten. Dazu viele Besucher aus der 7600-Seelen Gemeinde Trittau in Schleswig-Holstein. Dort spielt „Quadro Nuevo“ seit Jahren im örtlichen Wasserschloss vor 120 Gästen. „Was möglich wäre, wenn es möglich wäre, zeigt die volle Halle hier“, begrüßte Elke Baum aus Trittau als Veranstalterin das Publikum. Sie schwärmte, noch bevor de Gäste mitschwärmen konnten, vom „Tango, der Sehnsüchte macht.“ Elke Baum: „Weil wir ein offenes Deutschland sind, liebe ich Quadro Nuevo.“ Tosender Applaus, der sich im Laufe des Konzertes noch steigern sollte.

Dabei fingen die Musiker ganz sacht an. Mulo Francel an verschiedenen Saxofonen, an der Klarinette und Mandoline, Andreas Hinterseher am Akkordeon, Vibrandoneon und Bandoneon, Didi Lowka am Kontrabass oder an Percussions und Evelyn Huber an der goldglänzenden Harfe und dem Hackbrett. Mit den verschiedenen Instrumenten klangen auch verschiedene Länder und Kulturen an, sie wurden über die jazzigen Improvisationen miteinander verbunden, um so als „Weltmusik“ Geschichten zu erzählen. Lebensfreude gepaart mit absoluter Spiellust und einem enormen Maß an Musikalität und Können, dazu Leidenschaft und Musik zum Wegträumen. Oder eben zum Tanzen, denn der Bitte der Musiker bei den Tangostücken, man könnte tanzen — das erste Paar bekäme eine CD geschenkt — folgten einige Konzertgäste ausdauernd und leidenschaftlich. Nach zwei Zugaben und stehenden Ovationen versprach Wolfgang Drevs — jetzt auch Fan des Quartetts — die Band wieder in die Markthalle zu holen. Mit einer extra beleuchteten Tango-Tanzfläche.



Nicole Hollatz

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