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Rekord bei Versteigerung von Kunst aus der Region

Wismar Rekord bei Versteigerung von Kunst aus der Region

15175 Euro kamen in Gerichtslaube zusammen plus 435 Euro für guten Zweck

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Bei der amerikanischen Versteigerung zugunsten des ökumenischen Kirchenladens im Friedenshof wanderten 435 Euro in die Hüte. Geboten wurde für ein Werk von TO Helbig. Den Zuschlag erteilte Bürgermeister Thomas Beyer. FOTOS (4):NICOLE BUCHMANN

Wismar. . Der Schal aus feinem Zwirn über die Lehnen zweier Stühle gelegt – wie das Handtuch über den Liegestuhl – sicherte am Freitagabend gute Plätze in der Gerichtslaube. Zur Auktion hatte die Gemeinschaft Wismarer Künstler und Kunstfreunde geladen – bereits zum 18. Mal. Am Ende kamen 15 175 Euro zusammen – Rekord.

OZ-Bild

15175 Euro kamen in Gerichtslaube zusammen plus 435 Euro für guten Zweck

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Doch zuvor machte sich das Publikum ein Bild von Gemälde, Zeichnung, Schmuck, Plastik und Skulptur. 55 Werke von 30 Künstlern kamen unter den Hammer. Der Rundgang inmitten der Versteigerungsobjekte – für Anne und Christian Jessing aus Rerik war es das erste Mal. Doch schon bald blieben beider Augen an einem Bild hängen: Abstraktes in Blau und Rottönen. Anfangsgebot 350 Euro. Wo das Bild seinen Platz finden könnte, wussten beide aber schon. „In den Treppenaufgang unseres Hauses würde es wunderbar passen“, sagte Christian Jessing. „Aber da geht der Preis gewiss ganz schön hoch.“

In der ersten Versteigerungsrunde blieben die Bieter verhalten. 3970 Euro standen nach gut einer Stunde zu Buche. Mit mehr Appetit ging es ans Buffet. Rindfleischsalat mit Kürbiskernöl, Ziegenkäsenougat oder Quittenbrot – zubereitet von den Vereinsmitgliedern und ähnlich außergewöhnlich wie ein Teil der zu versteigernden Objekte. Wie der Kopf eines Mopses, der die Bietergemeinschaft spaltete. Weder Auktionator Christoph Wohlleben noch der treudoofe Blick des Mopses haben zu einem Gebot geführt.

Ganz anders bei TO Helbigs „Mann vor dem Mond“. Das Startgebot von 50 Euro in der amerikanischen Versteigerung wurde um ein 87-Faches überboten. 435 Euro sammelten sich am Ende in den zwei Hüten. Sie gehen an den ökumenischen Kirchenladen im Friedenshof.

Dann hob sich der Hammer für das Abstrakte von Anne und Christian Jessing. Die Bieterkarte in der Hand der jungen Frau zuckte. „350 zum Ersten – zum Zweiten – zum Dritten!“ Erstaunen auf den Gesichtern des jungen Paares. Der Zuschlag ging an einen Bieter ein paar Reihen hinter ihnen. „Hm – da hat dann wohl doch die Vernunft gesiegt.“ Christian Jessing tippt sich an den Kopf. „Vielleicht nächstes Jahr – es war ein toller Abend.“

Nicole Buchmann

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