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Schaalsee-Region: Fotografen dokumentieren Entwicklung

Schlagsdorf Schaalsee-Region: Fotografen dokumentieren Entwicklung

Im Schlagsdorfer Grenzhus ist eine Ausstellung über die Natur entlang der ehemaligen Grenze zu sehen

Schlagsdorf. Andreas Wagner hat ganz schön geschwitzt in den zurückliegenden Tagen. Und das lag nicht nur an den hochsommerlichen Temperaturen. Die Schweißperlen auf der Stirn waren der Entscheidung des Amtes für das Biosphärenreservat geschuldet, die Ausstellung „Natur und Grenze“ vom Dachgeschoss des Schlagsdorfer Museums Grenzhus an einen anderen Ort zu verlegen. Nun musste ganz schnell eine Lösung her, denn Wagner, Leiter des Grenzhus’, ist seit vorgestern im Urlaub. Schnell wurde also am Sonntag die Ausstellung „Naturbegegnungen. Unesco Biosphärenreservat Schaalsee – ein fotografisches Porträt“ eröffnet.

Schnell eröffnet: ja. Aus der Not geboren: ja. Eine Notlösung? Nein! „Das ist etwas ganz Eigenes, Gutes geworden, mehr als eine Sonderausstellung“, stellte Wagner erfreut fest. Zu sehen sind Arbeiten von Mitgliedern der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT). Die Arbeiten sollen deutlich machen, was nach dem Fall der innerdeutschen Grenze aus der Landschaft geworden ist, wie sie sich verändert hat. „Unsere Botschaft mit dieser Ausstellung ist: Achtung, wir haben hier etwas ganz Wertvolles, das es künftig zu bewahren gilt“, macht Wagner deutlich.

Claudia Müller gab im Namen der Fotografen eine kurze Einführung. Sie verwies darauf, dass die Besucher auf dem Weg zu den Fotografien ja auch die Dauerausstellung im Haus passieren und idealerweise betrachten könnten. Erinnerungen an die ehemalige Grenze, den sogenannten Todesstreifen, die Zweiteilung Deutschlands. „Im Dachgeschoss erwartet Sie dann die positive Perspektive. Verstehen Sie es als Einleitung, nach draußen zu gehen, die Region und die wunderschöne Landschaft zu entdecken.“

teo

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