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Schauspiel- und Figurentheater zur Reformation in Wismar

Wismar Schauspiel- und Figurentheater zur Reformation in Wismar

In einem Jahr ist Premiere für die Aufführung / Jetzt werden Darsteller und Helfer dringend gesucht

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„Ich will eine Rolle mit Text“, sagt Shirley (11). Auch ihr Bruder Shawn (8) will gerne mitmachen. Mama Svenja Preuss überlegt noch.

Wismar. „Reformation, Freiheit und Glaube“ heißt das große Theaterwerk, das im September 2017 zum 500. Reformationsjubiläum Premiere in Wismar haben soll. Pastor Roger Thomas, Gemeindepädagogin Meike Schröder, Regisseur Lars Maué, Kostümbildnerin Johanna Kanka-Maué sowie Historiker Dr. Reno Stutz haben das Großprojekt den ersten Interessierten vorgestellt und suchen nun mit Flyern weitere Akteure. Meike Schröder erklärt, warum: „Ziel ist es nicht, dass wir einfach nur Theater für die Menschen in der Stadt machen. Wir wollen, dass die ganze Stadt zusammen Theater spielt und musiziert.“

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In einem Jahr ist Premiere für die Aufführung / Jetzt werden Darsteller und Helfer dringend gesucht

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Erwachsene, Kinder, Jugendliche, Jüngere, Ältere – unabhängig von der Konfession, von der Herkunft, dem eigenen Hintergrund und den bisherigen Erfahrungen im Theatermachen – sollen sich in den nächsten Wochen zusammenfinden, um das Großprojekt auf die Beine zu stellen. Um die 60 Akteure werden gesucht. Seit einem Jahr laufen bereits die Vorbereitungen dafür. Lars Maué

als kreativer Kopf des Projekts erzählt: „Spielstätten werden die Kirchen St. Nikolai und St. Georgen sein, dazu das Schwarze und das Graue Kloster, St. Marien und Heilig Geist.“ An jedem Spielort wird etwas speziell auf diesen Ort Zugeschnittenes aufgeführt. Ein Mysterienspiel in St. Nikolai, „Commedia dell’arte“ (Stegreif- oder Improvisationstheater) im Schwarzen Kloster, Sprechtheater im Grauen Kloster. Lars Maué: „Die Aula der Großen Stadtschule, das ehemalige Graue Kloster, bietet eine ähnliche Bühne wie das Shakespearetheater, da kann man sprechen!“ Die Zuschauer wandern weiter von Spielort zu Spielort. Im Hof der Heilig-Geist-Kirche werden die Szenen verbunden durch die Hauptfigur – ein Apotheker, der des Giftmordes beschuldigt wird. „Auf dem Marienkirchplatz werden sich zwei Großfiguren als Prediger ein Duell des Glaubens liefern. Die Wismarer waren da sehr direkt, wer am besten spricht, der brennt nicht“, erzählt Lars Maué weiter von den bisherigen Plänen. Das gemeinsame Ziel von Darstellern und Gästen ist St. Georgen. Maué erklärt den Bezug des Themas zur Reformation und zum 500. Jubiläum der Reformation im Jahr 2017: „Der Apotheker ist im Zwiespalt.

Er hat einen Weihekelch gestohlen. Nach dem alten Glauben kommt er dafür in die Hölle, nach dem neuen Glauben hat er nur gegen das Gesetz verstoßen und nicht gegen Gott.“ Pastor Roger Thomas: „Wir wollen nicht nur über gestern reden, sondern über das Leben von heute, wir wollen mit dem Stück im Heute ankommen.“

Noch können sich Interessierte, die bei dem Theaterprojekt kostenlos und unter professioneller Anleitung mitmachen wollen, anmelden. Egal ob vor oder hinter der Bühne, egal ob musizierend, spielend, handwerklich beim Erstellen der Kostüme oder Bühnenbilder oder ganz praktisch bei der Organisation. Ende September sollen die wöchentlichen Probennachmittage beginnen.

Kontakt

Im Rahmen des Reformationsprojektes gibt es auch eine Textwerkstatt für alle ab 18 Jahren.

Kulturwissenschaftler Sascha Mink schreibt in den Wochenendkursen mit den Interessierten Texte zum Thema, die Teilnahme an den Kursen ist kostenfrei.

Kontakt für Interessierte am Schauspiel, am Kulissenbau, an der Kostümgestaltung und der Textwerkstatt unter buehne@kulturmuehle-wismar.de und ☎ 03841/32 87 27.

Interessenten sollten sich schnellstmöglich anmelden.

Nicole Hollatz

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