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Spuren der Reformation

Wismar Spuren der Reformation

Vortrag und Ausstellungseröffnung in Wismar am 4. Oktober

Wismar. Personen – Orte – Objekte: Die Spuren der Reformation sind auch in Wismar zu finden. Am kommenden Mittwoch, dem 4. Oktober, werden Dr. Anja Rasche (promovierte Kunsthistorikerin und Historikerin) und Dr. Nils Jörn (Stadtarchivar, Historiker) die Ergebnisse ihrer Spurensuche im Wismarer Stadtarchiv vorstellen.

 

OZ-Bild

Eine zeitgenössische Darstellung Martin Luthers. REPRO: N. HOLLATZ

„Wir gehen in Wismar den Spuren der Reformation nach. Was ist heute noch zu sehen?", erklärt Nils Jörn das Projekt. Beispielsweise die „Türkentruhe“ in seinem Stadtarchivarbüro. „Alle, die etwas im Kampf gegen die Türken damals spendeten, bekamen automatisch einen Ablass“, erklärt Jörn und zieht, ausgehend von der Truhe, den Kreis in die Weltpolitik des Mittelalters: „Dadurch, dass die Türken das Reich angegriffen hatten, konnte der Kaiser sich nicht um die Protestanten kümmern, sondern brauchte die zum Kampf gegen die Türken. Sonst wäre das mit der Reformation wohl nichts geworden“, mutmaßt er.

Welche vorreformatorischen Ausstattungsstücke in den Kirchen der Hansestadt sind erhalten? Ein Wismarer Ablassbrief, der Armenkasten in Sankt Nikolai oder der Beichtstuhl in der Heiligen-Geist-Kirche. „Das sind oft Dinge, die einem gar nicht so als Zeugnis der Reformation bewusst sind. Wir haben nach den Spuren gesucht, erklären die Zusammenhänge und auch, wie lange die Reformation in Wismar gebraucht hat.“

Nils Jörn: „Das Reformationsjubiläum bietet Anlass, die Veränderungsprozesse, die durch die Reformation ausgelöst wurden, beispielhaft anhand der Stadt Wismar zu vermitteln.“ Die Ergebnisse des Projektes sind ab 4. Oktober in einer Ausstellung im Archiv der Hansestadt zu sehen. Um 19 Uhr wird die Ausstellung mit einem Vortrag eröffnet.

Der Eintritt zum Vortrag kostet 3 Euro zugunsten des Archivvereins, Mitglieder haben freien Eintritt.

Nicole Hollatz

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