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Studenten präsentieren ihre Arbeiten in DIA-Ausstellung

Wismar Studenten präsentieren ihre Arbeiten in DIA-Ausstellung

Von Donnerstag bis Sonnabend ist die Jahresschau in der Hochschule und in der Wismarer Altstadt zu sehen

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Patrick Gürtler (27) mit seinem Modell der „Marlen“. Er hat ein Konzept für den Innenausbau passend zu einer musealen Nutzungsidee erstellt. Das Schiffsmodell wird auch bei der DIA der Hochschule Wismar zu sehen sein. Fotos (2): Nicole Hollatz

Wismar. Drei Tage (und Nächte) lang studentische Kunst, Kultur und wissenschaftliche Auseinandersetzung, dazu natürlich etwas Party und Unterhaltung – vom 7. bis zum 9. Juli findet die traditionelle DIA statt. Die Jahresausstellung der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar mit ihren Fachrichtungen Design, Innenarchitektur und Architektur – kurz DIA.

 

OZ-Bild

Friederice Gorzynska lötet in der Schmuckwerkstatt der Hochschule ihre Schmuckstücke, die zusammen mit den Werken anderer Schmuckdesigner und mit dem Designshop zur DIA gezeigt wird.

Gezeigt werden über 300 studentische Arbeiten: innovative Praxisprojekte, kreative Abschlussarbeiten und künstlerische Positionen aus den Studiengängen Architectural Lighting Design (Lichtdesign), Architektur, Design mit den Studienrichtungen Produkt- und Schmuckdesign, Innenarchitektur sowie Kommunikationsdesign und Medien. Dabei haben sich viele Studierende auch mit Wismarer Themen auseinandergesetzt.

Sie haben beispielsweise für den 1950 gebauten Wismarer Schleppnetzkutter „Marlen“ Konzepte für einen Innenausbau entwickelt. Für den Innenarchitekten Patrick Gürtler (27) war das die Abschlussarbeit. Er würde aus dem gerade in der Restaurierung befindlichen Schiff ein Expeditionsschiff für die Ostsee machen, auf dem Interessierte die Technik der Fischerei kennenlernen können.

„Mit Kameras würden wir die Netze imitieren“, erklärt er auch seinen ökologischen Ansatz in Zeiten von Überfischung. Sein Konzept beeindruckte Irmtraut Rakow, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereines „Marlen“, sehr. Derweil herrscht in den Werkstätten Hochbetrieb. Georg Schlettwein (27) und Christian Tempelaars (24) und ihre Kommilitonen vom Studiengang Produktdesign erstellen für eine Wismarer Firma Designs für ein Nano-Blockheizkraftwerk. Ein Ofen, der neben technischen Anforderungen auch „schick“ aussehen soll.

Ähnlich feurig geht es in der Werkstatt der Schmuckdesigner zu, wo Friederice Gorzynska ihre Schmuckstücke lötet. „Die gibt es auch im Designshop der Hochschule unter www.designshop.hs-wismar.de“, erklärt die junge Schmuckdesignerin. Sie wird zur DIA im ersten Obergeschoss des Hauses 7b auf dem Hochschulcampus ausstellen.

Mit dem Haus Krämerstraße 13 haben sich die Studenten um Professor Oliver Hantke in seinem Lehrgebiet „Entwerfen“ beschäftigt. Aus dem lange leer stehenden und denkmalgeschütztem Haus könnte, so die Vorgabe des Professors, eine Kochschule mit Tagesgastronomie werden. Keine leichte Aufgabe aufgrund des sehr verbauten Vorderhauses unter Beachtung der Denkmalpflege und der Ansprüche aus dem Nutzungszweck.

Die Studierenden haben sich mit dem Wismarer Friedhof beschäftigt und Konzepte entwickelt, werden die Wasserkunst kunstvoll mit Wasser im weitesten Sinne, mit Geräuschen, Licht und Reflexionen bespielen, haben Spielgeräte für die Kita „Wellenreiter“ entwickelt und laden zum „Gartenhopping“ in die drei interkulturellen und interdisziplinären Gärten. Auch in der Altstadt gibt es Ausstellungen und Kunstprojekte (siehe Infokasten).

Die Ausstellungsorte

Ausstellung Gerichtslaube und Krämerstraße: Donnerstag 16-20 Uhr, Freitag/Samstag 12-18 Uhr.

Wasserkunst: Donnerstag 16-20 Uhr, Freitag/Samstag 16-18 Uhr.

Ausstellungen Campus: Donnerstag 18-22 Uhr, Freitag/Samstag 10-22 Uhr.

Die Gärten in der Hansestadt Wismar (Parzelle 87, Kleingartenanlage „Hinter dem Mühlenteich“, Flöter Weg 1e und Garten am Filmbüro MV, Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53) haben am Freitag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr geöffnet.

Nicole Hollatz

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