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Tausende Besucher beim Pöttermarkt

Wismar Tausende Besucher beim Pöttermarkt

Rund 40 Töpfer stellten vor Sankt Nikolai aus. Ihre Waren gingen weg wie warme Semmeln.

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Der „Pöttermarkt vör St. Nikolai“ ist etwas Besonderes. Karin Auerbach (r.) bedient an ihrem Stand eine Besucherin. Fotos (2): Helmuth Vogt

Wismar. Volksgetümmel am Sonnabend und Sonntag zum „Pöttermarkt vör Sankt Nikolai“: An beiden Tagen gab es bei der achten Auflage ein ständiges Kommen und Gehen. Die Wismarer und Gäste der Hansestadt bestaunten die vielen kreativen Angebote der Töpfer. „Besucher zählen zu wollen, ist ein Unding. Ohne Übertreibung möchte ich es mit Tausende umschreiben“, so Karin Auerbach vom Wismarer Verein KaSo, der Ausrichter dieses beliebten Marktes ist.

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Töpferin Rita Kovacs aus Budapest spielte auf einer kleinen Flöte aus Ton.

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Den Begriff „Pöttermarkt“ auf Mecklenburger Platt versteht man inzwischen schon fast überall in Deutschland. „Aber auch über die Grenzen des Landes hinaus. Voriges Jahr hatten wir einen Aussteller aus Holland, dieses Jahr einen aus Ungarn. Nach sieben vorangegangenen Märkten haben wir so viele Bewerber, dass wir wegen des begrenzten Platzes vor Sankt Nikolai nur um die 40 berücksichtigen können. Auch stellen wir fest, dass Aussteller, die mal hier waren, gern wiederkommen“, freut sich Karin Auerbach, die den Markt gemeinsam mit ihren Kollegen Julia und Harald Larisch sowie Diana Hanczyk und weiteren Helfern organisiert.

Zu denen, die immer gern wiederkommen, gehört auch Peter Ludwig, Obermeister der Töpfer- und Keramiker-Innung von Berlin-Brandenburg. „Immer, wenn ich konnte, war ich dabei und stelle fest, dies ist ein Markt, der von Jahr zu Jahr besser wird. Gute Organisation, aber auch Kleinigkeiten wie Kaffee und Obst für uns Aussteller setzen das gewisse Tüpfelchen auf dem i“, sagt er. „Ein sehr interessiertes Publikum. Das Geschäft, von dem wir ja leben müssen, läuft sehr gut“, meint auch Keramikerin Astrid Rohmer aus Kalsow. Christine Gregorowius aus Dambeck sieht das ebenso. Wer am Stand von Julia und Harald Larisch seinen Blick nicht von der kunstvollen Bemalung losreißen konnte, dem raunte Karin Auerbach zu: „Der Harald hat an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee unter Prof.

Womacka studiert“. Kommentar überflüssig. Rita Kovacs aus Budapest brachte ihren Kunden im wahrsten Sinne des Wortes die Flötentöne bei — und zwar auf einer aus Ton gebrannten Flöte. „Das ist bei uns in Ungarn ein beliebtes Folklore-Instrument, auf dem man Lieder in C-Dur und F-Dur spielen kann“, sagt sie und spielt dem Betrachter eine exotisch klingende Melodie vor und gibt damit auch Wismarer Folkloristen eine Anregung zur Erweiterung ihres Klangspektrums. Mit einem ganz anderen Spektrum wartete Gerard Lutz aus Rostock per Akkordeon auf und brachte so Stimmung auf den Platz. Edit Schneider aus Schwerin konnte da nur staunen: „Ein fantastisches Flair hier vor der alten Kirche. Wir kennen schon sehr viele Töpfermärkte, aber dieser ist ein ganz besonderer“.

 

Helmuth Vogt

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