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Visionen von Wasser und Raum

Wismar Visionen von Wasser und Raum

Studenten des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Wismar stellen an verschiedenen Orten ihre Arbeiten aus

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Immanuel Promnitz (Foto) und Josef Herrlein aus dem Fachbereich Kommunikationsdesign/Medien haben das Spiel „Wismarer Mummenschanz“ entwickelt.

Wismar. Ein Gewölbe der Gerichtslaube im Wismarer Rathaus hängt voller weißer Luftballons. Die Installation von Judith Bormann ist Teil der elften DIA-Jahresausstellung der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar. Die angehenden Designer, Innenarchitekten und Architekten – kurz DIA – befassen sich während eines Semesters mit speziellen Themen und setzen sie kreativ um, jeder auf seine Weise. Die Ergebnisse werden in der Jahresausstellung präsentiert. Deren Schwerpunkt ist zwar die Hochschule, „aber wir gehen auch immer wieder gern in den öffentlichen Raum“, sagte Professorin Gunda Förster bei der Eröffnung. In diesem Jahr sind es die Wasserkunst, die Krämerstraße 25/27 und eben die Gerichtslaube im Rathaus.

OZ-Bild

Studenten des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Wismar stellen an verschiedenen Orten ihre Arbeiten aus

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Unter einem der Kreuzrippengewölbe lässt die angehende Innenarchitektin Judith Bormann ihre Vision zum Thema „Wasser und Raum“ aufsteigen: mit Helium gefüllte weiße Ballons – eine Wolke. „Die Besucher können hindurch schreiten und dann die Redensart: ,Mit den Füßen am Boden und mit dem Kopf in den Wolken’ wörtlich nehmen“, erklärte die Studentin.

Mit dem gleichen Thema hat sich Meike Deckert, 8. Semester Innenarchitektur, befasst, es aber ganz anders umgesetzt. Bei ihre bilden mit Wasser gefüllte Flaschen, die in Größe, Farbe und Form ganz unterschiedlich sind, eine Wellenlinie. Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) stand nachdenklich davor. „Ich finde es immer wieder großartig, mit wie viel Kreativität die Studenten Themen umsetzen“, sagte er. Die für die Gerichtslaube ausgewählten Arbeiten würden durch ihre oft spielerische Leichtigkeit wunderbar mit dem Raum harmonieren.

Beyer nahm sich Zeit für jedes Ausstellungsstück – und blieb am „Wismarer Mummenschanz“ hängen. Ein Brett- und Kartenspiel, das Josef Herrlein und Immanuel Promnitz, 7. Semester Kommunikationsdesign, entwickelt haben. „Das würde ich sofort spielen. Und wie sorgfältig und liebevoll alles gestaltet ist“, sagte Thomas Beyer. Das Spiel befasst sich mit Wismarer Geschichte und den Bierbrauern. „Es ist ein bisschen wie eine Mischung aus Monopoly, Siedler von Catan und Scotland Yard. Wir haben’s in der WG gespielt, und es funktioniert“, beschreibt Immanuel Promnitz. Bis jetzt existiert nur der Prototyp. Wismars Bürgermeister würde es sehr begrüßen, wenn jemand den „Wismarer Mummenschanz“ auf den Markt bringen würde.

In der Gerichtslaube prägte eine gewisse Leichtigkeit die DIA-Jahresausstellung. In der Krämerstraße wird es durchaus schwergewichtiger. Dort hat beispielsweise Kommunikationsdesignerin Wiebke Tiedemann einen überdimensionalen „Hühnergott“ – einen Stein mit Loch – aufgebaut und unter dem Titel „Auch Fische brauchen sauberes Wasser“ hat Philipp Maaske Heringe in Flaschen verpackt.

Die Arbeiten sind noch heute und morgen jeweils von 10 bis 18, teilweise bis 21 Uhr, zu sehen.

Das Rahmenprogramm

Heute: 10 Uhr beginnen der Jury-Rundgang für den DIA-Preis 2016 und die Sommerhochschule

12 bis 13 Uhr Studien- und Mappenberatung

21 Uhr DIA-Preisverleihung 2016

Morgen: 13 Uhr Spielwiese 7, Beisammensein mit Musik, Haus 7b/c

15 Uhr Fußballturnier: „Die bessere Hälfte: Platinblond vs. Silbergrau“

18 Uhr Pecha Kucha-Abend, Haus 7a

22 Uhr „Professoren legen auf!“ im Haus 7b

Sylvia Kartheuser

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Friederice Gorzynska lötet in der Schmuckwerkstatt der Hochschule ihre Schmuckstücke fertig, die zusammen mit den Werken anderer Schmuckdesigner und mit dem Designshop zur DIA gezeigt werden.

Von Donnerstag bis Sonnabend ist die Jahresausstellung in der Hochschule und in der Wismarer Altstadt zu sehen

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