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Warmtanzen beim Honky Tonk in Wismar

Wismar Warmtanzen beim Honky Tonk in Wismar

Mehr als 2000 Gäste trotzten der eisigen Nacht bei der musikalischen Kneipentour / Zwölf Kneipen, Cafés und Restaurants lockten mit Livemusik

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Knackenvoll und super Stimmung: Im „Weinberg“ spielte die Band „Dos Con Uno“ Tanzbares wie Flamenco, Rumba und Rock. Fotos (7): Nicole Hollatz

Wismar. Zwölf Kneipen, Cafés und Restaurants, gut 40 Musiker, fast sechs Stunden Livemusik und mehr als 2000 Gäste – am Sonnabend trotzten viele den eisigen Temperaturen beim Honky Tonk Kneipenfestival in der Hansestadt.

OZ-Bild

Mehr als 2000 Gäste trotzten der eisigen Nacht bei der musikalischen Kneipentour / Zwölf Kneipen, Cafés und Restaurants lockten mit Livemusik

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Die Auswahl war groß zwischen „The Cantles“ mit dem „Originalsound der 1960er“ im Brauhaus am Lohberg zum Mittanzen oder dem eiskalte Blues von Sydney Ellis mit ihren Musikern in der Alten Löwenapotheke – alles handgemachte Musik, oft bekannte Lieder und „Partyklassiker“ mit Gute-Laune-Garantie für das breit gefächerte Publikum.

„Coolen“ Blues spielten beispielsweise die vier Musiker von der „Hardys Blues Ocean Group“ als einzige Band aus Wismar, dazu noch am kultigen Ort. Eigentlich waren sie in der Weinwirtschaft des Steigenberger Hotel „Stadt Hamburg“ angekündigt, spielten aber – viel besser und passender für rockige Livemusik – im sonst nicht geöffneten „Tittentaster“.

Zum Glück sind die Wege zwischen den Kneipen und Restaurants in Wismar nicht sehr weit. „So kalt war es noch nie zu Honky Tonk“, kommentierte Ralf Wiesner, der vor der Alten Löwenapotheke seinen Stand mit Flammkuchen und mehr aufgebaut hatte. In der Alten Löwenapotheke spielte das Sydney Ellis Quartett Jazz und Blues – eine zierliche Frau mit einer grandiosen Stimme! Wer das Glück hatte, sich ganz nach vorne durchschlängeln zu können, sah dazu auch die langen Finger von Ralf Liebelt an der elektronischen Orgel, wie sie wunderbar wild über die Tasten tanzten. Enrico Kahl (27) war begeistert, mit Blick in den Programmflyer suchte er das nächste Ziel der langen Partynacht. „Wir wollen in den Weinberg, Rumba und Flamenco tanzen“, erklärte er.

Mit Pech standen die Besucher dort an, wegen Überfüllung wurden keine weiteren Gäste eingelassen. Die Wismarer kennen das, beispielsweise vom Schlauch, aus dem irischer Folk von „Larkin“ lockte.

Vorausgesetzt, es ging überhaupt rein. „Man kommt rein, man muss sich durchkämpfen“, sagte Jan Ruske (51) aus Wismar lachend, als er aus dem „Piccoli“ mit der sehr rockigen und markanten Musik der Band „Granat“ stolperte. Da hatte er schon einige Stationen hinter sich: „Bisher ist die Schwedenwache mein Favorit.“ Da spielte Eric Paisley Kulthits von Neil Diamond bis Johnny Cash.

Der Geheimtipp für all diejenigen, denen der Schlauch zu eng war, war Utes Café gleich gegenüber. Dort spielte das Duo „Fly By“ mit Elfi Aldinger und Maik Klotzsch akustischem Rock – etwas ruhiger zum Luft holen zwischen den engen Tanzstationen. Bis morgens um eins spielten die Bands in der Altstadt – bis dahin gab es mit etwas Glück auch einen Sitzplatz im Schlauch.

Nicole Hollatz

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