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Wismarer Zombiefilm erlebt Freitag Premiere im Theater

Wismar Wismarer Zombiefilm erlebt Freitag Premiere im Theater

„Rage on Stage“ wurde vor zehn Jahren in der Hansestadt gedreht / Die Drehorte von damals gibt es so nicht mehr

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Das Filmteam vor zehn Jahren – nun hat der Film „Rage on Stage“ Premiere. Gedreht wurde er größtenteils in Wismar.

Quelle: privat

Wismar. Ein ungewöhnliches Filmprojekt wird am Freitag im Wismarer Theater aufgeführt. „Rage on Stage“ wurde vor zehn Jahren in der Hansestadt gedreht. Im Wismarer Theater – vor dem Umbau. Im „Fründts Hotel“, als das noch eine Ruine war, im Heizhaus an der Kanalstraße, das längst abgerissen wurde, im Schützenhaus, das mittlerweile auch saniert ist. Dort entstand der „spektakulärste Zombiefilm, der je in Mecklenburg-Vorpommern gedreht wurde“, wie die Filmemacher schreiben.

Der Rostocker Mark Sternkiker, damals noch Mark Auerbach und Wismarer, versammelte vor mehr als zehn Jahren Jugendliche und junge Erwachsene um sich. Aus einem ersten Kurzfilm wurde mehr. Eigentlich sollten es nur 20 Minuten werden, entstanden sind 70 Filmminuten zwischen Trash, Horror, Komödie und Krimi. Dabei waren die Protagonisten nicht mal sicher, dass es nach so langer Zeit noch ein Ergebnis geben würde. „Die Spannung war groß, aber ich hatte die Hoffnung nicht aufgegeben, dass der Film noch einmal fertig wird“, erzählt Jacqueline Haase. Damals war sie 21 Jahre alt und mitten im Fachabitur. „Ich habe nebenbei für die Prüfungen gelernt“, so die junge Frau weiter aus der Zeit des Filmdrehs. Andere sind vom nächtlichen Filmdreh direkt zur Arbeit – alles ehrenamtlich und nur aus Spaß am Filmemachen. Zehn Jahre später: Jacqueline Haase arbeitet mittlerweile in der Wismarer Tourist-Information und der Film ist fertig. Im Februar hatte er seine Weltpremiere in Rostock.

Jacqueline Haase: „Es war sehr emotional, mit Gänsehautmomenten, aber wir haben auch Tränen gelacht. Wir hatten ja keine Vorstellung, was dabei rauskommt und auch irgendwie längst vergessen, worum es geht.“

Es geht um ein Serum, das aus Soldaten im Zweiten Weltkrieg übermächtige Superkämpfer machen soll. Auf mysteriöse Art und Weise verschwand der Erfinder des Serums, Dr. Huber. Mit ihm das Serum. 60 Jahre später wird es in den Kellergemäuern eines kleinen Theaters gefunden, das in kürzester Zeit zum Schauplatz einer blutrünstigen Zombieapokalypse wird – mit viel Action und sehr viel Kunstblut.

Der Film hat am 3. Juni um 19.30 Uhr seine Wismarpremiere. Karten für 8,80 Euro gibt es im Servicecenter der OZ in Wismar.

Nicole Hollatz

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