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Kunsthandwerker zieht es in diesem Jahr in den Wald

Gostorf/Kussow Kunsthandwerker zieht es in diesem Jahr in den Wald

Auf dem Forsthof in Gostorf findet am 13. und 14. August ein Hoffest und das Kunsthandwerkertreffen des Vereins Winkelleu.de statt

Gostorf/Kussow. Seit neun Jahren organisiert der Kunst- und Kulturverein Winkelleu.de jährlich ein großes Kunsthandwerkertreffen samt Kulturprogramm in der Region. In diesem Jahr wird es am 13. und 14. August, gemeinsam mit dem Forsthoffest des Forstamtes Grevesmühlen in Gostorf stattfinden.

„Ursprünglich“, erzählt Hartmut Bogen, Gründungsmitglied des Vereins, „fand das Kunsthandwerkertreffen hier in Kussow statt.“ Das Steinzeitdorf ist seit zehn Jahren Bogens Zuhause. Auch die Künstlerin Gabriele Otto, die ebenfalls ein Gründungsmitglied des Vereins ist, lebt und arbeitet dort. Beide wohnen gemeinsam in einem liebevoll ausgebauten alten Haus – jeder in einer Hälfte. Ein Paar sind sie dabei nicht, wie sie lachend betonen. Auch das weitläufige Areal um das Haus nutzen und gestalten sie in Kooperation. Der Gedanke der Kooperation liegt der Gründung des Kunst- und Kulturvereines zugrunde. Dabei sind die Vereinsmitglieder nicht alle Künstler. Manche arbeiten in ganz normalen bürgerlichen Berufen. Doch alle Winkel-Leude (so heißt der Verein auf gut Mecklenburgisch im Grunde) verbindet das Interesse an Kunst und Kultur, an der Region, am Gemeinsamen. „Zum einen“, findet Gabriele Otto, „ist es ein wenig schade, dass wir keinen festen Standort für das Kunsthandwerkertreffen mehr haben. Auf der anderen Seite ist das Ganze im Lauf der Jahre so gewachsen, dass wir hier in Kussow auch logistische Probleme bekamen.“ So begann der Verein nach weiteren Kooperationspartnern in der Region zu suchen. Und sie wurden immer wieder fündig – im zurückliegenden Jahr zum Beispiel fand das Kunsthandwerkertreffen zusammen mit dem Dorffest in Roggenstorf statt.

„Auf diese Weise verbinden sich die Interessen“, sagt Gabriele Otto. „Orte im Klützer Winkel werden bekannt gemacht, die jeweiligen Veranstaltungen und wir profitieren vom Besucherstrom.“ Inzwischen kommen an zwei Tagen um die 900 bis 1000 Besucher. Deshalb ist es auch wichtig, dass ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen.

„Das ist in diesem Jahr wieder gut gewährleistet“, erklärt Hartmut Bogen. „Das Areal um das Forstamt in Gostorf ist weitläufig. Und Wald und Kunst haben in vielen Fällen etwas miteinander zu tun.“

Das sah auch Forstamtschef Peter Rabe so, „der ohnehin“, wie Gabriele Otto anmerkt, „sehr offen für Kunst und Kultur ist“. Die Zusammenarbeit zwischen dem Organisationsteam des Vereins und den Forstamtmitarbeitern läuft reibungslos, berichtet sie. Und Hartmut Bogen ist gespannt, was das diesjährige Kunsthandwerkertreffen im Wald alles an schönen Begegnungen mit sich bringt. „Es wird wieder bunt und lebenslustig“, weiß der Lebenskünstler, der Besuchern auf seinem Hof gern die zahlreichen schönen Findlinge zeigt und lächelnd sagt, dass er „steinreich“ ist.

Annett Meinke

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