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Landkreis blitzt jetzt auch in Selmsdorf

Selmsdorf Landkreis blitzt jetzt auch in Selmsdorf

Seit gestern Nachmittag steht ein Geschwindigkeitsmessgerät mit neuester Technik an der Dr.-Leber-Straße in Selmsdorf, einem Teil der B 104.

Selmsdorf. Seit gestern Nachmittag steht ein Geschwindigkeitsmessgerät mit neuester Technik an der Dr.-Leber-Straße in Selmsdorf, einem Teil der B 104. „Wir sind hier verkehrserzieherisch tätig“, erklärte vor Ort Margret Rudolph, Leiterin des Fachbereichs Ordnung, Sicherheit und Straßenverkehr. Wie berichtet, ergaben Messungen der Gemeinde Selmsdorf, dass 44,3

Prozent der Auto-, Lkw- und Motorradfahrer auf der Dr.-Leber-Leber-Straße die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern überschreiten – und das oft erheblich. Mehrere waren mit mehr als 125 km/h unterwegs. Die Folgen: Fußgänger, Radler und andere Verkehrsteilnehmer werden gefährdet – und Anwohner rund um die Uhr Lärm ausgesetzt. Nun muss, wer in der Dr.-Leber-Straße zu schnell unterwegs ist, damit rechnen, dass er dafür zur Verantwortung gezogen wird. Das gestern an der Straße aufgestellte Gerät überträgt alle Falldaten drahtlos. Dafür sorgt ein integriertes Modem. „Die Daten werden sofort übermittelt“, erläutert Margret Rudolph. Das gestern in Selmsdorf aufgestellte mobile Gerät ist bisher das einzige seiner Art, das der Landkreis Nordwestmecklenburg mietet und betreibt. Die Räder des Trailers verschwinden vor Inbetriebnahme in einer gepanzerten Außenhülle. Zusätzlich schützt ein Alarmsystem vor Vandalismus. Margret Rudolph sagt: „Er darf maximal eine Woche stehen bleiben. Dann wird er versetzt.“ Das kann in die Nähe sein oder in einen anderen Ort. Selmsdorfs Bürgermeister Marcus Kreft (SPD) begrüßt den Einsatz des Messgeräts. Er sagt: „Es war der Wunsch der Gemeinde. Sie hat es beim Landkreis beantragt.“ Den Einsatz eines stationären, fest installierten Blitzers plant der Landkreis in Selmsdorf dagegen nicht.

Er argumentiert, der Aufbau einer fest installierten Messanlage sei von einer besonderen Unfallhäufigkeit und anderen Voraussetzungen abhängig und bedürfe der Zustimmung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern.

Anwohner finden den Einsatz der mobilen Anlage gut – so auch Carol Scherlipp. Er sagt, in der Dr.-Leber-Straße werde häufig viel zu schnell gefahren und: „Seitdem die Lkw-Maut eingeführt wurde, ist es hier mit dem Lkw-Verkehr fürchterlich.“

OZ

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