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Landkreis fördert zusätzlich Sozialarbeit

Wismar Landkreis fördert zusätzlich Sozialarbeit

Claus-Jesup-Schule erhält Stelle ab 2017 / Geld kommt aus nicht verbrauchten Mitteln

Wismar. Rund 3,7 Millionen Euro aus dem Bildungs- und Teilhabepaket hat der Landkreis übrig, weil in den Jahren 2011 bis 2014 zu wenig Anträge eingegangen sind. Der Bund stellt diese Mittel zur Verfügung, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus einkommensschwachen Familien auch Leistungen für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Das nicht verbrauchte Geld hat der Landkreis zweckentsprechend in den Folgejahren einzusetzen, ordnete das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales an. Es soll nun vor allem für die Schulsozialarbeit bis zum Jahr 2020 ausgegeben werden.

 

OZ-Bild

Ab 2020 müssen wir die Schulsozialarbeit neu aufstellen.“Karla Krüger (SPD), 2. stellvertretende Landrätin

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Bislang sind laut Kreistagsbeschluss fast 2,7 Millionen Euro dafür verplant sowie knapp 20000 Euro für die Einführung der Bildungskarte. Unterm Strich bleiben 1,01 Millionen Euro, die noch zur Verfügung stehen und für die noch kein Zweck vorgesehen ist.

Die Kreisverwaltung schlägt vor, das Geld ebenfalls für die Schulsozialarbeit einzusetzen. Zum einen sollen davon die zu erwartenden Tarifveränderungen für die bereits 14 Schulsozialarbeiter bis zum Jahr 2020 bestritten werden, erläuterte Karla Krüger, 2. stellvertretende Landrätin, unter anderem im Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit. Zum anderen sei es möglich, ab 2017 befristet bis 2020 eine zusätzliche Schulsozialarbeiterstelle zu schaffen. Sie wird in der Claus-Jesup-Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen in Wismar benötigt. „Dann laufen die EU-Mittel aus, sodass ab dem Jahr 2020 die Schulsozialarbeit im Landkreis neu aufgestellt werden muss“, erklärte Karla Krüger.

Außerdem will die Verwaltung im Fachdienst Soziales 8950 Euro für die Systemerweiterung der Bildungskarte durch eine Anbieterfirma einsetzen. Das entsprechende Modul ermögliche es, den Leistungsanbietern von Bildung und Teilhabe (unter anderem Sportvereine, die Musikschule oder Nachhilfeorganisationen) über ein Prüffeld die Einzelabbuchungen transparenter darzustellen. Sie erhalten ein weiteres Prüffeld als Pflichtangabe bei einer Abbuchung von erbrachten Leistungen. Dadurch kann ein Monat mehrfach bedient werden. In dem Verwendungszweck werde deutlicher als bisher der ausgewählte Zeitraum dargestellt.

Folgt der Kreistag am 14. April dem Vorschlag der Verwaltung, werden insgesamt 537840 Euro von den unverplanten 1,01 Millionen Euro benötigt. Es stehen dann noch rund 472000 Euro als freie Mittel zweckgebunden für Bildung und Teilhabe zur Verfügung.

Die sechs Mitglieder im Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit empfahlen dem Kreistag einstimmig, der Verwaltungsvorlage zuzustimmen.

Von Haike Werfel

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