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Wismar Leben heißt: Stellung nehmen
Mecklenburg Wismar Leben heißt: Stellung nehmen
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00:00 09.05.2016
Kreistagspräsident Klaus Becker gratuliert den jungen Erwachsenen (v. li.): Melanie Naatz, Florian Naatz, Leonora Regenstein, Sarah Karsten, Hannes Winkler, Laura- Marie Schaffrann, Helene Maibach, Hermann Quandt. Fotos (5): Frank Peter Reichelt
Neukloster

75 Jungen und Mädchen standen vor der Stadthalle in Neukloster und redeten aufgeregt durcheinander. Die Jungs waren vor allem cool, die Mädchen zupften noch an der Frisur und den hübschen Kleidern und Röcken. In zwei Durchgängen erhielten die Schüler der achten Klassen des Gymnasiums, der Realschule und der Förderschule am Sonnabend die Jugendweihe.

Kreistagspräsident Klaus Becker hält am Sonnabend die Festrede in Neukloster und wünscht „viel Schwein“

Helene Maibach gehörte zur ersten Gruppe und erzählte vor der Veranstaltung von ihrem geplanten Tag. „Wir feiern mit der Familie. Nachmittags treffen wir uns mit Freunden am Strand. Und von meinem Jugendweihegeld möchte ich mir einen Dressursattel für mein Pferd kaufen.“ Dann ging es los, das Blasorchester Dorf Mecklenburg begleitete die Jugendlichen mit Marschmusik in den Saal. Das Showballett „Charisma“ tanzte, Marianne Kaule rezitierte „Kind, verstumme nicht“.

Die Festrede in Neukloster hielt Klaus Becker zum ersten Mal als Kreistagspräsident, als Bürgermeister von Neukloster war er schon häufig Redner bei Jugendweihen. Weil die Jugendlichen an diesem Tag sowieso eine Unmenge an guten Ratschlägen bekommen, wollte auch er seine Gedanken den jungen Leuten mit auf den Weg geben. Zuerst wandte er sich jedoch an die Eltern, die 14 Jahre lang Fürsorge, Liebe und Hinwendung für ihre Kinder aufgebracht haben. „Sie haben sich die kleinen und großen Sorgen angehört, haben Geborgenheit gegeben, ihre Kinder waren bei Ihnen immer sicher aufgehoben. Vielen Dank dafür.“

Für die Jungen und Mädchen der achten Klassen hatte Becker fordernde Worte formuliert: „Mischt euch ein, bringt euch ein! Leben heißt: Stellung nehmen. Die Welt besteht aus Menschen, die etwas in Gang setzen, Menschen die zusehen und Menschen, die sich fragen, wie so etwas geschehen konnte.“ Schon in der Schule oder im Sportverein sollen junge Menschen Demokratie lernen, die müsse im Kleinen geübt werden. „Man soll seine eigene Meinung haben, aber trotzdem Engagement zeigen. Nicht Ruhe — Unruhe ist erste Bürgerpflicht.“ Nach den nachdenklichen Worten brachte Klaus Becker seine Wünsche mit Philip Rosenthal auf eine kurzen Nenner: „Erfolg im Leben ist etwas Sein, etwas Schein und sehr viel Schwein. Und das wünsche ich euch.“

Dann erhielten die Jugendlichen ihre Urkunden und Geschenkbücher. Klarissa Eggert stahl sich vom Podium des Blasorchesters und übergab ihrem Cousin Lukas Thulke einen Blumenstrauß. Auch Nele Anika Fischer erhielt besondere Grüße. Die Blumenmädchen vom Showballett drückten sie besonders herzlich. „Eigentlich tanzt sie bei uns mit, aber das geht ja heute nicht. Bei der Veranstaltung in Wismar ist sie aber wieder dabei.“ verriet Lena Kubisch von den Tanzmädchen.

Nele sprach auch mit Anne-Kathrin Skomrock die Worte der Jugendlichen, in der zweiten Veranstaltung sprach Sophie Haase von der Realschule. Drei wichtige Fragen stellten sich die Mädchen: Wohin geht es? Werden unsere Träume wahr? Was werden wir erreichen? Und Sie dankten besonders ihren Eltern, den Großeltern und Lehrern und den Organisatoren ihrer Festveranstaltung.

Von Frank Peter Reichelt

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