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Lecker: Säfte und Salat aus der Schulküche

Gesunde Ernährung Lecker: Säfte und Salat aus der Schulküche

Die Kinder der Seeblick-Grundschule in Wismar-Wendorf lernen von einer Ernährungsberaterin, wie wichtig Obst und Gemüse sind. Ein paar Früchte kannten die jungen Schüler allerdings noch gar nicht.

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Zusammen haben sie Leckeres aus Obst gemacht: Klassenlehrerin Angelika Rieckhoff mit Max Bröhl, Ernährungslotsin Denise Reymann, Josephine Weiß, Louis Kelch, Fabian Dobler und Jonas Stoffel.

Quelle: Michaela Krohn

Wismar. Bananen, Weintrauben, Äpfel, Blaubeeren, Karottensaft und etwas Wasser - rein in den Mixer und schon ist der Smoothie fertig. Bei den Schülern der dritten Klasse der Seeblick-Grundschule in Wismar-Wendorf sind diese gesunden Getränke gut angekommen. Auch die Klasse 3e bekam am Donnerstag etwas anderen Unterricht in der Schulküche. Ernährungsberaterin und Oecotrophologin Denise Reymann hat mit den Kindern zusammen erarbeitet, wie sie sich im Alltag gesund ernähren können und vor allem, wie wichtig ausgewogene Mahlzeiten sind.

„Ich wollte immer schon mal Blaubeeren probieren.“

Celine Sophie Schurkin (9) und Emely Pietz (10) hat es besonders gefallen: „Wir fanden alles gut, vor allem die Smoothies“, berichten sie. Ein Mitschüler sagt gar: „Ich wollte immer schon mal Blaubeeren probieren. Jetzt weiß ich, dass sie mir gut schmecken.“

Dass nicht jedes Kind alle Obst- und Gemüsesorten kennt, weiß Dozentin Denise Reymann. Denn genau das ist ihre Aufgabe - mit den Schülern über die Früchte zu sprechen, sie zu zeigen, zu riechen und zu fühlen. In einem Korb bewahrt sie zum Beispiel Zucchini, Süßkartoffel, Granatapfel und Kaki auf: „Nicht alles haben die Kinder erkannt, aber einiges schon.“

Früchte der EU-Förderung

Für das Schulfrucht-Programm , bei dem Ernährungsberater in die Schulen kommen, stellt die Europäische Union finanzielle Beihilfen zur Verfügung. Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 wurde das Programm mit dem EU-Programm für Schulmilch zusammengelegt. Die Europäische Union übernimmt dafür die vollen Kosten.

250 Millionen Euro sind es insgesamt. Deutschland hat derzeit Anspruch auf rund 26 Millionen Euro an EU-Mitteln für Schulobst und elf Millionen Euro für Schulmilch.

Kampagne „5 am Tag“ fordert mehr Obst im Alltag

Es sei wichtig, dass die Schüler regelmäßig Obst und Gemüse essen. Dabei helfen im Unterricht auch die Ernährungspyramide und ein entscheidender Hinweis: Fünf am Tag. „Das bedeutet, dass sie fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag essen sollten“, erklärt die Ernährungslotsin. Eine Portion sollte zum Beispiel in der Brotdose enthalten sein. Die Ernährungskampagne „5 am Tag“ beschäftigt sich genau damit. Eine obst- und gemüsereiche Ernährung soll dazu beitragen, das Risiko für typische Zivilisationskrankheiten zu mindern und das Immunsystem zu stärken.

Michaela Krohn

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