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Lernen im Herzen der Altstadt

OZ-Schulnavigator, Teil 14: Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ Lernen im Herzen der Altstadt

Viele Angebote in historischen Gebäuden / Eine Klasse für besonders sportlich begabte Schüler

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Dass die Kinder der IGS Goethe – hier die aus dem Chor – ihre Schule mögen, zeigen sie eindrucksvoll. FOTOS (5): NICOLE HOLLATZ

Wismar. Es riecht lecker in den Räumen der Koch-AG. „Pudding mit frischen Früchten, natürlich selbst gemacht“, erklärt AG-Leiterin Bettina Fröhlich und zeigt stolz das Reich der jungen Hobbyköche: kleine Küchen und Kochinseln zum gemeinsamen Lernen. Die Arbeitsgemeinschaft ist ein Angebot von vielen in der Integrierten Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“

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Viele Angebote in historischen Gebäuden / Eine Klasse für besonders sportlich begabte Schüler

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Bisher vorgestellte Schulen

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Förderverein unterstützt

Engagierte Eltern und Lehrer helfen über den Förderverein der Integrierten Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“, die Angebote weiter zu stärken, unterstützen bei Veranstaltungen oder werben Fördermittel für konkrete Projekte ein. So wurden beispielsweise Sitzgelegenheiten für den Schulhof, Trommeln für die Trommelgruppe und eine Tischtennisplatte ermöglicht.

Berufliche Orientierung

Die Schule trägt seit drei Jahren den Titel „Starke Schule“ der Berufsorientierung. Diese beginnt in Klasse 8 mit einem einwöchigen „Assessment-Center“. Mit Beratung und Tests können die Schüler dort herausfinden, ob ihre Berufswünsche mit ihren (bisherigen) Stärken zusammenpassen, wo Potenziale stecken oder ob man sich auf einen alternativen Berufswunsch orientieren könnte.

Zusätzliche Sportstunden

Für Sporttalente und ihre weitere Förderung gibt es seit dem Schuljahr 2002/2003 die Sportklasse an der Integrierten Gesamtschule. Wer nach einem Aufnahmetest den Weg in die Klasse geschafft hat, erhält neben dem normalen Unterricht zusätzlich vier Stunden Sport pro Woche und könnte ab Klassenstufe 7 zum Sportgymnasium nach Schwerin wechseln.

Leichtere Taschen und Abwechslung

Der Blockunterricht – 90 Minuten statt 45 – erleichtert einerseits die Schultaschen. Die Schüler brauchen weniger Fachbücher und Hefter für einen Tag zusammenpacken. Andererseits haben die Lehrer und Schüler mit diesem „Plus“ an Zeit mehr Möglichkeiten, den Unterricht mit Projekten und verschiedenen methodischen Ansätzen abwechslungsreich und zielorientiert zu gestalten.

Frühbetreuung vor dem Unterricht

Als teilweise gebundene Ganztagsschule bietet die IGS ihren Schülern eine Frühbetreuung vor der ersten Unterrichtsstunde. Neben Arbeitsgemeinschaften und zahlreichen Wahlpflichtangeboten gibt es über eine Kooperation mit der Großen Stadtschule „Geschwister-Scholl-Gymnasium“ auch die Möglichkeit, die gymnasiale Oberstufe zu besuchen und danach aufs Gymnasium zu wechseln.

(kurz IGS) im Herzen der Wismarer Altstadt. Die Schülerinnen und Schüler können beispielsweise im Chor singen, zusammen Hausaufgaben machen, sich als junge Sanitäter engagieren, die Schülerzeitung gestalten, für „Jugend debattiert“ und „Jugend trainiert für Olympia“ üben. Viel los in den historischen Gebäuden in der Straße Bei der Klosterkirche – 450 Schüler, 34 Lehrer und ein Schulsozialarbeiter füllen die alterwürdigen Mauern mit Leben. Wo sich jetzt die Schule befindet, gab es ab dem Jahr 1294 das Predigerkloster der Schwarzen Mönche.

Aus dem einstigen Chor des Klosters wurden 1875 Aula und Turnhalle. Wo einst die Mönche beteten, schwitzen nun die Schüler im Sportunterricht. „Wir haben seit Jahren eine Sportförderklasse für besonders sportlich begabte Schüler“, erzählt Schulleiterin Dr. Anka-Sybille Obermeier. Talente werden bis zur Sportschule gefördert. „Auch die Lesekompetenz der Schüler ist uns sehr wichtig“, berichtet die Schulleiterin weiter aus dem Profil der Schule. „Wir versuchen, jeden Schüler so zu fördern, dass er den für ihn höchstmöglichen Schulabschluss erreicht.“ Die IGS ist, als Unterschied zur Gesamtschule, eine Schule mit zwei Bildungsgängen. Einer führt zur Berufsreife und zur mittleren Reife, einer zur allgemeinen Hochschulreife mit der Option, auf das Gymnasium zu wechseln und Abitur zu machen. „Oft ist es so, dass der Knoten erst in der neunten Klasse platzt“, weiß Dr. Anka-Sybille Obermeier aus der täglichen Erfahrung als Lehrerin. Ab Klasse neun werden gymnasiale Kurse und eben die zweite Fremdsprache angeboten, am Ende des Schuljahres können sich die Jugendlichen entscheiden.

Großes Thema an der Schule ist die Berufsvorbereitung. Die Schule trägt seit drei Jahren den Titel „Starke Schule“ und gehört damit deutschlandweit zu den besten, die zur Ausbildungsreife führen.

„Das Berufsorientierungskonzept wurde zusammen mit der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft erarbeitet und wird immer weiterentwickelt“, berichtet die Schulleiterin.

Die Berufsorientierung beginnt in Klasse 8 mit einem „Assessment-Center“: Das ist eine Woche, in der die Schüler dank professioneller Beratung und Tests herausfinden sollen, ob ihre Berufswünsche mit ihren (bisherigen) Stärken zusammenpassen, wo Potenziale stecken oder ob man sich auf einen alternativen Berufswunsch orientieren könnte. „Im SR Bildungszentrum Wismar können sich die Jugendlichen dann in verschiedenen Berufsfeldern ausprobieren“, sagt Dr. Anka-Sybille Obermeier. Beispielsweise sind die Schüler dann ein halbes Jahr lang einmal wöchentlich handwerklich tätig.

In der neunten Klasse folgt das Intensivpraktikum – wieder ein halbes Jahr lang einmal in der Woche ein ganzer Arbeitstag im Betrieb. Das Ziel ist klar: die Zahl der Ausbildungs-Abbrecher reduzieren. Dann kann es auch mal sein, dass ein ehemaliger Schüler als Handwerkslehrling aus dem Betrieb, in dem er einst ein Praktikum absolviert hat, wieder in die Goethe-Schule kommt.

Nicole Hollatz

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