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„Lernzeit“ gehört zum Unterricht

Bad Kleinen „Lernzeit“ gehört zum Unterricht

Auf dem 2,8 Hektar großen Gelände gibt es viele Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen

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Bad Kleinen will für 2,1 Millionen Euro die Regionale Schule mit Grundschule sanieren.

Quelle: Fotos: Nicole Hollatz (5), Haike Werfel (1)

Bad Kleinen. Tolle Lernbedingungen für die Kinder und Jugendlichen der Regionalen Schule mit Grundschule „Am Schweriner See“ in Bad Kleinen: Auf dem 2,8 Hektar großen Gelände befinden sich die Grundschule und der Regionalschulteil, der Sportplatz, zwei Sporthallen, der Jugendclub, die gemeindeeigene Bibliothek und die Mensa. In eineinhalb Jahren sollen die Bedingungen noch besser sein, wenn die Baumaßnahmen abgeschlossen sind – Internet in jedem Raum, verbesserter Schallschutz und eine barrierefreie Schule.

OZ-Bild

Auf dem 2,8 Hektar großen Gelände gibt es viele Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen

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„Wir sind eine Ganztagsschule mit dem ,Berufswahlsiegel’ für eine vorbildliche Berufsorientierung“, berichtet Leiterin Ute Vandreier. Die Schüler sind jeden Tag sieben Stunden an der Schule. „Wir achten darauf, dass die Stunden so verteilt werden, dass die besonders anspruchsvollen Fächer in die Zeiten fallen, in denen die Kinder besonders leistungsfähig sind“, beschreibt Ute Vandreier. Die „Lernzeit“ gehört dazu. „Wir haben den allgemeinen Unterricht jeweils um fünf Minuten gekürzt. Diese Zeiten werden zu Lernzeiten gebündelt“, erklärt die Schulleiterin weiter das besondere Konzept. In der „Lernzeit“ können die Schüler die schriftlichen Hausaufgaben erledigen. Damit sie nach einem langen Tag in der Ganztagsschule und mit den Fahrzeiten zu Hause nicht mehr so viel für die Schule machen müssen.

Bis gegen 15 Uhr sind die Mädchen und Jungen an der Schule, genießen die Freizeitangebote. Dazu gehören Sport, das Regionalfernsehen, Kochen und Backen, Linedance und die Schülerfirma. „In diesem Halbjahr werden mehr die Förderkurse gewählt, beispielsweise in Mathe und Englisch“, berichtet die Schulleiterin.

„Wir wurden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert im Projekt Coaching, Ergänzungs- und Teilungsstunden“, erzählt Ute Vandreier. So hat das Lehrerteam zusätzliche Stunden, um den Unterricht zu individualisieren. „Damit wir denen, bei denen der Abschluss nicht sicher ist, extra unter die Arme greifen können.“ Praktische Inklusion: Die starken Schüler ziehen die Schwächeren mit, beide werden so besser. Schüler mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche werden mit entsprechend ausgebildeten Lehrern gefördert. Damit die Schülerinnen und Schüler gut den Wechsel von der Grundschule schaffen, ist in den Klassenstufen fünf und sechs das Fach „Lernen“ Pflicht. „Ein Fach ohne Zensuren, wo Maßnahmen, Mittel und Wege zur Tagesstrukturierung, zur Vor- und Nachbereitung des Schultages, zu den Voraussetzungen für gutes Lernen und die Lernstrategien im Mittelpunkt stehen“, berichtet Ute Vandreier.

Besonders ist auch das Raumsystem: Jede Klasse hat einen festen Raum, die Lehrer wechseln hin und her. Natürlich mit Ausnahme der Fachräume.

Das „Berufswahlsiegel“ hat die Schule im vergangenen Jahr erhalten. „Wir haben eine Berufseinstiegsbegleiterin und sehr fähige Lehrer für das Fach Arbeit, Wirtschaft, Technik“, sagt Ute Vandreier.

Damit die Schüler auch nach dem erfolgreichen Abschluss nach Klasse 9 oder 10 wissen, wie es für sie weitergehen könnte.

Bildungsministerin freut sich über die Serie

Für die Serie „OZ-

Schulnavigator“ besuchen unsere Reporter alle weiterführenden Schulen in Stadt und Region. „Wir werden die Bildungseinrichtungen genau unter die Lupe nehmen, sagen, was gut läuft und wo wir Verbesserungsbedarf sehen“, sagt OZ-Chefredakteur Andreas Ebel: „Wir wollen auch Ratgeber sein für Eltern, die noch nicht wissen, an welche Schule sie ihr Kind schicken." Er fügt hinzu: „Bildung wird immer wichtiger für unsere Gesellschaft. Deshalb wollen wir den Fokus verstärkt auf unsere Schulen legen.“ Neben Infos für Eltern und Schüler könnten die Schulen die größere Öffentlichkeit nutzen, um sich darzustellen und zum Beispiel Projekte voranzutreiben, so der OZ-Chefredakteur.

MV-Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) sagt zu der Serie: „Ich freue mich darüber, dass sich die OZ so ausführlich mit Bildungsthemen beschäftigt und unsere Schulen eine Möglichkeit erhalten, sich und ihre Arbeit zu präsentieren."

Parallel zur Zeitungsserie arbeitet die OZ bereits an einem Online-Portal, auf dem künftig regelmäßig über die Schulen im Land berichtet werden soll.

Schulnavigator

Die OZ präsentiert im Schulnavigator alle weiterführenden freien und staatlichen Schulen in Wismar und der Umgebung.

Bisher sind folgende Schulen erschienen: Regionale Schule „Bertolt Brecht“ Wismar, Regionale Schule mit Grundschule Kirchdorf, Gymnasium Neukloster, Regionale Schule mit Grundschule Proseken, Awo-Freie Schule Wismar, Regionale Schule Neukloster, Regionale Schule Neuburg, die Ostsee-Schule Wismar, Große Stadtschule „Geschwister-Scholl-Gymnasium“ Wismar, Verbundene Regionale Schule und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg“ Dorf Mecklenburg

Nicole Hollatz

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