Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wismar Lesen und die Altstadt erkunden
Mecklenburg Wismar Lesen und die Altstadt erkunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:41 27.08.2018
Zu den kleineren Altstadtgärten bei den Lesegärten gehörte der in der Scheuerstraße 1a, wo Mitglieder der Deutsch-Schwedischen Gesellschaft Texte schwedischer Nobelpreisträger lasen. Quelle: Nicole Hollatz
Wismar

Dieses Jahr hatten die Organisatoren vom Förderverein der Stadtbibliothek Wismar e.V.Glück: nicht zu warm, nicht zu kalt war es am Sonntag. In 13 Altstadt- und Hinterhofgärten lasen mehrere Dutzend Akteure. Und die Literaturfans? Kamen in Massen. „Entschuldigung, aber der Garten ist voll“, musste Maria Ulonska als Betreuerin im schönen Privatgarten vom Friseurgeschäft „Skowronek“ (Hinter dem Chor 7) Gäste auf einen der beiden späteren Durchläufe vertrösten. „Das ist immer so, wenn ein Garten neu dabei ist“, weiß sie.

In Wismar fand die Traditionsveranstaltung der Lesegärten am Sonntag zum zehnten Mal statt. Besucher sind begeistert. Es gibt immer wieder Neues zu erkunden.

Hoffentlich hatten Ingrid Wisnewski und ihre Tochter Iris mehr Glück – just dieser Garten war ihr potentielles zweites Ziel für den Sonntagnachmittag. Mit dem Programm in der Hand hatten sie den Plan für ihre diesjährige Lesegärtentour gemacht. „Man schafft ja nicht alles, nur zwei oder drei Lesungen“, weiß Ingrid Wisnewski. Ihr Startpunkt war der Stadtarchivgarten, wo Dr. Anja Rasche und Dr. Nils Jörn über die „Reformation in Wismar“ sprachen und lasen. „Wir haben Dr. Jörn mit dem Thema schon im Keller von Heilig-Geist erlebt und es hat uns sehr gefallen“, begründete Ingrid Wisnewski die Entscheidung.

„Man lernt, dank der Lesegärten, ja schöne Hinterhöfe in der Altstadt und regionale Autoren kennen“, erzählte Iris Wisnewski. Ihre Mutter ergänzt: „Das ist doch herrlich hier unter der großen Kastanie!“

Auch Gudrun Stellmann staunte. Eigentlich wollte sie auch in den Skowronekschen Garten, kam nicht rein und fand sich drei Haustüren weiter im Garten „Hinter dem Chor 13/ 15“ wieder. Zum Glück sind in der Hansestadt die Wege kurz. „Hier war ich noch nie“, erzählte die Wismarerin. Das Thema dort: nichts selbstgeschriebenes, dafür eine Reise in die Welt von Shakespeare mit Klängen am (digitalen) Cembalo, gespielt von Dr. Holger Manthey. Renée Bettina Schmitt, Sabine Kurpiers und Francis Martiny lasen Sonette von William Shakespeare in Englisch und natürlich Deutsch.

Ähnlich faszinierend der Anblick und auch das Gelesene im tollen Garten des Stadtgeschichtlichen Museums „Schabbell“, wo die Museumsmitarbeiterinnen und ihr Praktikant aus Tagebüchern aus dem Museumsbestand lasen – inklusive beeindruckender Kulisse vor St. Nikolai.

Nicole Hollatz

Wegen Wind und hoher Wellen wurde der Start verlegt / 106 Starter schaffen die 3,1 Kilometer

27.08.2018

Ein lebendiges Vereinsleben mit unterhaltsamen und geselligen Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, hat sich der Vorstand des Ortsverbandes Wismar des Sozialverbandes ...

27.08.2018

Veranstaltung fand in Losten statt / 17 Freiwillige Feuerwehren haben teilgenommen

27.08.2018