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Wismar Lückenschluss in Karow durch neue Trasse für Radfahrer
Mecklenburg Wismar Lückenschluss in Karow durch neue Trasse für Radfahrer
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00:01 17.10.2017
Karow

Möglichst noch in diesem Jahr soll mit den Arbeiten für den kombinierten Geh- und Radweg entlang der Bundesstraße 106 in Karow begonnen werden. „Offizieller Baubeginn ist mit der Auftragsvergabe“, erklärt Silke Plieth, Bauamtsleiterin im Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen. „Bei gutem Wetter soll die Firma sofort loslegen, weil wir die Fördermittel abrufen müssen.“

Der teils holprige, unbeleuchtete Gehweg in Karow entlang der B 106 wird zum kombinierten Geh- und Radweg ausgebaut. Quelle: Foto: Haike Werfel

Der Gehweg in Karow rechterhand aus Richtung Wismar kommend wird vom ersten Wohnhaus bis zur Metelsdorfer Straße auf rund 762 Metern Länge ausgebaut. Damit entsteht ein weiterer Abschnitt des Radweges entlang der B 106 von Wismar nach Schwerin. „Schon jetzt wird der Gehweg von vielen Radfahrern genutzt, darunter auch von Schülern der Kooperativen Gesamtschule in Dorf Mecklenburg“, berichtet Silke Plieth. „Sie können aufgrund des starken Fahrzeugverkehrs nicht auf der Bundesstraße fahren.“

Deshalb soll der zum Teil sehr schmale Gehweg auf 2,50 Meter verbreitert werden. Der Ausbau ist mit grauem Betonsteindrainpflaster geplant. Zurzeit besteht der Weg aus verschiedenen Betonplatten. Sie sind zum Teil beschädigt und nicht eben verlegt, sodass sie eine Sturzgefahr darstellen.

Gesäumt wird der neue Geh- und Radweg zu den anliegenden Grundstücken mit einem Rasenbord und zur B 106 zum Schutz der Alleebäume mit einem Metallband.

Im Zuge der Baumaßnahme soll außerdem das Problem der unzureichenden Entwässerung und der fehlenden Ausleuchtung des Weges behoben werden. Der Zweckverband Wismar wird aber nicht nur für die ordnungsgemäße Entwässerung sorgen, sondern zudem die marode Trinkwasserleitung durch eine neue ersetzen und sämtliche Hausanschlüsse erneuern. Die Arbeiten sollen in einem Bauabschnitt fertiggestellt werden. Es könnte möglich sein, so die Planer, dass die Bundesstraße halbseitig abschnittsweise für kurze Zeit gesperrt werden muss.

Die Zufahrten zu den einmündenden Straßen und zu den privaten Grundstücken sollen während der gesamten Bauzeit zugänglich sein. Sie könnten nach Absprache mit den Anwohnern lediglich kurz gesperrt werden.

Lediglich zwei Straßenlampen beleuchten den Weg, im Zuge der Baumaßnahme sollen weitere installiert werden. Für die Kosten kommt die Gemeinde Dorf Mecklenburg auf, sie kann aber auf eine 50-prozentige Förderung durchs Land hoffen.

Die Finanzierung des Wegebaus an der B 106 teilen sich das Landesstraßenbauamt in Schwerin und die Gemeinde. Über die Baukosten (ohne Planung) haben beide bereits im vergangenen Jahr eine Verwaltungsvereinbarung getroffen. Die reinen Baukosten sind mit rund 594000 Euro kalkuliert. Auf ihren Anteil erhält die Gemeinde zudem noch eine 65-prozentige Förderung.

Mit welcher Summe das Bauvorhaben plus Straßenbeleuchtung ganz genau zu Buche schlagen wird, will das Bauamt den Gemeindevertretern nachreichen. Mit mindestens 250 000 Euro müssten sie als Eigenanteil rechnen, meinte Silke Plieth. Die Gemeindevertreter bestätigten die Ausführungsplanung einstimmig.

Haike Werfel

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