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Magische Novemberlichter mit Drachenfeuer und Lasershow

Wismar Magische Novemberlichter mit Drachenfeuer und Lasershow

Zahlreiche Gäste besuchten Freitag und Sonnabend die bunte Veranstaltung in Wismar / Bemängelt wurden lange Wartezeiten und schlechte Akustik

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Ein neuer Höhepunkt bei den Novemberlichtern in Wismar war am Wochenende eine Feuershow inklusive rauchendem und Feuer spuckendem Drachen vor St. Marien. Fotos (8): Nicole Hollatz

Wismar. Am Brunnen in der Krämerstraße holte die Sternenfee die kleinen und großen Gäste ab. Mit den bunt leuchtenden Knicklichtern der Stadtwerke Wismar, Veranstalter der traditionsreichen Novemberlichter, geschmückt, sahen die Menschenmassen wirklich aus wie Sterne, die durch die Straßen zogen. Durch die Bademutterstraße ging es in die Altböterstraße, immer auf der Suche nach irgendwelchen Zeichen in den Schaufenstern. Mit einer starken Taschenlampe hätte manch ein Detail an den Fassaden durchaus zum Drachenzeichen umgedeutet werden können, um die Geschichte auszuschmücken. Wurde aber nicht.

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Zahlreiche Gäste besuchten Freitag und Sonnabend die bunte Veranstaltung in Wismar / Bemängelt wurden lange Wartezeiten und schlechte Akustik

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Angekommen auf dem Marktplatz dann der erste kleine Höhepunkt: Per Scheinwerfer wurde ein fliegender Drache auf die Fassaden der umliegenden Häuser geworfen. Eine schöne Illusion für die Kinder.

Wieso ein Elf und eine Drachenreiterin auftauchten, blieb am Freitagabend für viele Gäste offen, die Akustik war schlichtweg zu schlecht. Dem leuchtenden Drachen folgend sammelte die Menschenmasse sich an den Absperrungen der Marienkirchaufmauerungen. Dort stand „Fangdorn“, der offensichtlich letzte Drache der Welt. Vor seinen Augen – vermutlich um ihn zu wecken – zauberten Katharina Ludwig und Guido Peter vom Fandorn-Fantasietheater mit Feuer, tanzten und jonglierten mit allerlei Effekten zu mittelalterlicher Musik. Während die ersten Menschen bereits Richtung St. Georgen stürmten – Novemberlichter-Fans wissen, dort wird es voll – illuminierte ein kleines Feuerwerk die Nachtluft vor dem Kirchturm.

Vor St. Georgen hieß es dann warten, warten, warten. Manch einer nahm es mit Humor: „Gibt es hier Bananen?“, andere wurden von Minute zu Minute ungehaltener, gerade als dann nur ein Flügel des Eingangstores aufging und zum Nadelöhr für die schiebende Menschenmasse wurde. Die Sternenfee auf ihren Stelzen stand mitten im Gedränge und versuchte mit Kinderliedern, die kleinsten Gäste bei Laune zu halten.

Karin Edom (66) aus Wismar fasste zusammen: „Die Vorjahre waren besser, gerade Nosferatu und die Geschichte ,In 80 Tagen um die Welt’. Eine halbe Stunde anstehen, das ist doch gerade für Kinder in solch einem Gedränge nicht nett. Die Stelzenläuferin war nicht zu verstehen – es gibt doch so schöne Kinderbücher über Drachen, von denen man sich inspirieren lassen kann.“ Die Lasershow entschädigte die meisten nach der langen Stehzeit in der Kälte. Erst Lichteffekte und sogar etwas Feuer in St. Georgen, dann die Laser. Anfangs untermalt mit einem bekannten Lied aus dem „Fluch der Karibik“, dann schneller und intensiver mit feurigen Rockklängen.

Nicole Hollatz

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