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Wismar Mecklenburger Straße wird in zwei Bauabschnitten saniert
Mecklenburg Wismar Mecklenburger Straße wird in zwei Bauabschnitten saniert
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00:00 23.03.2016
Die Mecklenburger Straße in Wismar, eine wichtige Verbindung in Richtung Marktplatz, wird in den kommenden Monaten erneuert. Geplant ist, die Arbeiten bis Mitte Dezember abzuschließen. Fotos (8): Norbert Wiaterek

Anwohner und Besucher der Wismarer Altstadt müssen sich in den kommenden Monaten wieder auf massive Behinderungen, Schmutz und Lärm einstellen und in Geduld üben.

Ab 29. März beginnen die Arbeiten / Etwa 50 Parkplätze entlang der Straße und auf dem Theaterplatz verschwinden dauerhaft / Ende des Jahres soll der Verkehr wieder rollen

Denn eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen zum Marktplatz, die Mecklenburger Straße, wird erneuert. Im ersten Bauabschnitt ist der 185 Meter lange Bereich zwischen der Kreuzung Bei der Klosterkirche/Kleinschmiedestraße und Markt an der Reihe. „Wir starten am 29. März mit der Baustelleneinrichtung und wollen bis Mitte Dezember fertig sein“, sagt Siegfried Schubert, Abteilungsleiter im Wismarer Bauamt.

Für Ärger sorgt, dass ab Dienstag nach Ostern Autos nicht mehr auf dem Theaterparkplatz abgestellt werden können. Die 36 Plätze werden für Baufahrzeuge und -materialien der Wismarer Firma Dewenter benötigt. Später möchte die Bauunion dort ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Und ab Dezember soll es auch die Stellplätze auf der westlichen Straßenseite, also vor den Sparkassen-Gebäuden und der Eisdiele, nicht mehr geben. Ab Dezember hat die Innenstadt also 50 Parkplätze weniger.

„Wir beginnen mit den Arbeiten im Kreuzungsbereich bei der Goetheschule. Dort ist erst einmal eine Teilsperrung nötig. Die südliche Mecklenburger Straße wird zeitweilig als Sackgasse mit Wendemöglichkeit ausgewiesen“, erklärt Steffen Krauß vom Büro Ingenieur Consult Häcker & Krauß aus Wismar. Danach geht es Stück für Stück Richtung Markt.

Zunächst wird zur Sicherung der Abwasservorflut ein Entwässerungskanal in südliche Richtung bis auf Höhe Mecklenburger Straße 17 vorgestreckt. „Plan ist, den Kreuzungsbereich bis zum 22.

April zu beenden“, informiert Dewenter-Geschäftsführer Wolfram Plieth. Danach soll der Asphalt aufgenommen werden. Anschließend ersetzt der städtische Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb (EVB) die Mischwasserkanalisation durch getrennt verlegte Regen- und Schmutzwasserkanäle. Unter den Gehwegen sind neue Hausanschlussleitungen geplant. „Die Kanäle liegen bis zu 4,50 Meter tief“, sagt Krauß.

Die Stadtwerke sind für die Neuverlegung von Gas-, Wasser- und Kabelanlagen in den westlichen Nebenanlagen zuständig.

Im Anschluss ist die Fahrbahn an die Reihe. Laut Polier Hartmuth Marten werden die Pflastersteine unter dem Asphalt der Straße geborgen, geschnitten und wieder verbaut. Für die Bordrinnen ist Granit vorgesehen, für die Gehwege auf beiden Straßenseiten rotbuntes Bockhorner Klinkerpflaster, so wie in der Dankwartstraße. „Die Hausvorfelder und der Sicherheitsstreifen neben der Fahrbahn bekommen gut begehbares Mosaikpflaster“, teilt Marten mit. Die zweispurige Fahrbahn soll acht Meter breit und damit gut 80 Zentimeter breiter als bisher werden. Das Längsparken auf der Seite der OSTSEE-ZEITUNG und der Post ist später weiterhin erlaubt.

Der Verkehr in Richtung Marktplatz wird um die Baustelle geleitet, etwa durch die bereits erneuerte Dankwartstraße und die Straße Bei der Klosterkirche. „Die fortschreitenden Bauarbeiten werden unter einer von Süd nach Nord fortschreitenden Vollsperrung des Baubereiches für den Fahrzeugverkehr ausgeführt. Fußgänger können jederzeit passieren. Die Wohnhäuser und Geschäfte sind bis auf wenige Ausnahmen ständig erreichbar“, versichert Siegfried Schubert.

Montags ist Bauberatung

Montags um 10 Uhr sind Anwohner und Gewerbetreibende bei den Bauberatungen im Container auf dem Theaterparkplatz willkommen. Dann können Fragen geklärt werden.

Die Absicherung des Lieferverkehrs sollte mit dem Baubetrieb abgestimmt werden. Die Firma organisiert während der Vollsperrung den Transport der Müllbehälter zu Sammelplätzen.

Eigentümer, die an ihren Gebäuden Trockenlegungsarbeiten oder Abdichtungen der Kellerwände Richtung Straße planen, sollten sich frühzeitig mit den Baubeteiligten abstimmen.

Der zweite Bauabschnitt von der Dr.-Leber- bis zur Kleinschmiedestraße folgt „in den nächsten zwei Jahren“.

Von Norbert Wiaterek

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