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Wismar Mehr Netz: Neuer Mobilfunkmast für Wismar
Mecklenburg Wismar Mehr Netz: Neuer Mobilfunkmast für Wismar
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06:00 29.11.2018
Ein Mobilfunkmast wie dieser soll im Gewerbegebiet Dargetzow errichtet werden. Quelle: dpa Symbolbild / Jens Büttner
Wismar

Guter Mobilfunkempfang ist eine Grundvoraussetzung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt Wismar. So stand es bereits im vergangenen Sommer in einer Beschlussvorlage der Stadtverwaltung. Doch nicht überall in Wismar gibt es lückenlos guten Empfang für Handys, Smartphones, Tablets oder Navigationsgeräte. Vor allem im Bereich Dargetzow muss nachgebessert werden. Das nimmt die Hansestadt nun in Angriff und hat die Deutsche Telekom AG damit beauftragt einen Mobilfunkmast zu errichten.

Keine ausreichende Abdeckung in Dargetzow

Die Telekom – die sich die Marktanteile in Deutschland mit Vodafone und Telefónica (mit O2 und E-Plus) in etwa gleich aufteilt – hatte zuvor analysiert, dass im Bereich Dargetzow bislang keine ausreichende Abdeckung sichergestellt ist. „Da es im Gewerbegebiet kein geeignetes hohes Gebäude gibt, ist für eine solche Sendeanlage ein Antennenträger zu errichten“, hieß es damals in der Beschlussvorlage. Inzwischen läuft das Genehmigungsverfahren für die Errichtung eines Mobilfunkmastes. Und der soll im Gewerbegebiet Dargetzow entstehen.

„Wir haben einen Bauantrag gestellt, der sich aktuell noch im Genehmigungsprozess befindet. In der Regel geht ein Standort sechs bis zwölf Monate nach dem Baubeginn in Betrieb und kann von Kunden genutzt werden“, bestätigt Benedikt Albers, Sprecher der Deutschen Funkturm GmbH mit Sitz in Münster, die den Sendemast errichten wird. Er führt weiter aus: „Wir bauen im Gewerbegebiet Dargetzow einen modernen und zukunftssicheren Mobilfunkstandort, den wir allen Mobilfunkanbietern zur Mitnutzung anbieten, sodass keine zusätzlichen Masten gebaut werden müssten.“ Ob allerdings neben der Telekom noch weitere Anbieter ihr Netz in diesem Bereich verbessern möchten, könne er aktuell nicht sagen. Möglich wäre es aber immerhin.

Sendemast verfügt über rund zehn Kilometer Reichweite

„Funkmasten sind Stahlgitter- oder auch Schleuderbetonmasten, die eigens zur Installation von Funkantennen und Sendeanlagen gebaut werden“, erklärt die Deutsche Funkturm GmbH. Der höchste Sendemast Deutschlands mit einer Höhe von 191 Metern steht in Leipzig. Ganz so hoch wird der geplante Mast in Dargetzow sicher nicht werden, aber immerhin für eine Reichweite von rund zehn Kilometern sorgen. Das sei allerdings von Standort zu Standort anders – je nach Beschaffenheit der Umgebung. Das Unternehmen sei nach eigener Aussage maßgeblich am Ausbau der Infrastrukturen für die Mobilfunkanbieter in ganz Deutschland beteiligt, aktuell mit Schwerpunkt auf LTE sowie künftig 5G (die OZ berichtete).

Netz soll auf B 105 und A 14 verbessert werden

„Das Mobilfunknetz muss an die wachsenden Infrastrukturen wie Neubaugebiete, Bundesstraßen, Bundesautobahnen etc. angepasst werden“, heißt es in der Vorlage der Stadt. Und weiter: „Der Standort in Dargetzow soll besonders die Mobilfunkversorgung auf der B 105 Richtung Wismar und zur A 14 sowie im nahe gelegenen Wohngebiet verbessern.“

Davon könnten knapp auch noch Handynutzer auf der Insel Poel profitieren. Denn auch dort beklagen einige das schlechte Netz. Facebook-Nutzerin Diana Mahlke kommentierte bereits, dass auch auf Poel und vor allem in Timmendorf schlechter bis gar kein Empfang sei. „Mal ja, mal nein. Bei uns auf dem Dorf normal“, schreibt dazu auch Katharina Siegert. Bis es so weit ist, werden allerdings noch Monate vergehen.

Michaela Krohn

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