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Mehr Platz für Surfer in der Wismarbucht

Mehr Platz für Surfer in der Wismarbucht

Umweltministerium erlaubt zusätzliche Flächen für geräuscharme Wassersportarten

Wismar. In der vogelreichen Wismarbucht dürfen Wassersportler künftig auf zusätzlich 2800 Hektar Wasserfläche kiten und surfen. Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat jetzt über einen Kompromissvorschlag zum EU-Vogelschutzgebiet „Wismarbucht und Salzhaff“ entschieden, wie sein Schweriner Ministerium mitteilte. Danach sollen für geräuscharme Wassersportarten wie Kiten und Surfen zusätzliche Flächen im Bereich Groß Strömkendorf zwischen Mai und September zur Verfügung stehen.

Auch im Bereich Pepelow wird der befahrbare Bereich erweitert, im Osten ganzjährig, im Westen mit Ausnahme der Brutperiode (April-Juli). Zusätzlich soll es zwei Einstiegsstellen geben. Die Wohlenberger Wiek darf künftig ganzjährig befahren werden, was bisher nur im Sommer erlaubt war.

„Wir sind mit diesen sehr weitreichenden Zugeständnissen an die Grenze des naturschutzfachlich und europarechtlich Verantwortbaren gegangen“, sagte der Minister. Dieser Kompromiss sei ein positives Signal für die Tourismusbranche im Land. Es liege jetzt an allen Beteiligten, diese Regelungen mit Leben zu erfüllen.

Hintergrund der Entscheidung sind die Wünsche der Wassersportler, die es aufgrund der guten Winde und Standortbedingungen ganzjährig in die zum Teil hochsensiblen Lebensräume zwischen dem Festland und den Inseln Poel, Langenwerder, Walfisch sowie der Halbinsel Wustrow zieht.

Das Europäische Vogelschutzgebiet „Wismarbucht und Salzhaff“ umfasst insgesamt 42472 Hektar, davon gehören rund 24400 Hektar zur Ostsee. Das Gebiet zeichnet sich durch eine artenreiche Vogelwelt mit bedeutsamen Brut- und Rastbeständen aus. Küstenseeschwalbe und Sturmmöwe kommen landesweit fast nur noch hier vor. Im Sommer mausern Tausende Sing- und Höckerschwäne sowie zahlreiche Schell- und Eiderenten in den Flachwasserzonen.

Anne-Dorle Hofgaard

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